Neue Modelle

Mercedes-Benz G-Klasse: Die neue G-eneration

| Autor: Jens Scheiner

Die G-Klasse ist nicht nur die mit Abstand am längsten gebaute Pkw-Modellreihe in der Mercedes-Benz-Historie, sondern auch der Urvater aller SUVs mit Stern, der nun komplett überarbeitet wurde.
Die G-Klasse ist nicht nur die mit Abstand am längsten gebaute Pkw-Modellreihe in der Mercedes-Benz-Historie, sondern auch der Urvater aller SUVs mit Stern, der nun komplett überarbeitet wurde. (Bild: Daimler)

Was als Bundeswehrwagen für schroffes Gelände begann, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Luxus-SUV mit noblem Interieur. Im Zuge dieses Wandels hat die G-Klasse weder Gesicht noch Geländetauglichkeit verloren und überzeugt nun mit reichlich neuer Technik.

Der Ursprung der G-Klasse war ein Kooperationsvertrag aus dem Jahr 1972 zwischen der damaligen Daimler Benz AG und Steyr-Daimler-Puch im österreichischen Graz. Seit der Produktionsaufnahme im Jahr 1979 verließen bereits über 300.000 Fahrzeuge der G-Klasse die Produktionshallen, die seit 1998 Magna International führt. Damit ist der Geländewagen nicht nur die mit Abstand am längsten gebaute Pkw-Modellreihe in der Mercedes-Benz-Historie, sondern auch der Urvater aller SUVs mit Stern. Passend dazu hat Daimler ein Modell der ersten Generation aus dem Jahr 1979 in bernsteinfarbenes Kunstharz gegossen und es zur Präsentation auf die Detroit Motor Show mitgebracht – in Anlehnung an das Naturphänomen von Insekten, die mitsamt ihrer DNA in Bernstein dauerhaft konserviert wurden.

Designsprache und Geländegängigkeit der G-Klasse sind geblieben, doch die Technik wurde von Generation zu Generation weiterentwickelt. Auch die jüngste G-Klasse bleibt der Tradition treu: Besonders deutlich ist dies an den Scheinwerfern zu sehen. Zwar haben sie ihre runde Form behalten, wurden jedoch mit einem LED-Ring aufgewertet. Die kantige Silhouette der Ur-G-Klasse blieb ebenfalls gewahrt – wie auch die klassischen Türgriffe und die außenliegenden Türscharniere. Auch die aufliegende Motorhaube mit den aufgesetzten Blinkern und das Reserverad an der Hecktür erinnern an die Vorgängermodelle. Insgesamt haben die Designer alle Flächen etwas glatter gezogen und gestrafft, ebenso wie die Radläufe und Stoßfänger, die nun stärker in die Karosserie integriert sind.

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