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Neue Modelle Mercedes-Benz GLS 500: Wenn die Wildnis ruft

| Autor / Redakteur: Jens Meiners / Jens Scheiner

Zwei Wochen vor der offiziellen Fahrveranstaltung des GLS im österreichischen Hochgurgl hat Mercedes-Benz die Möglichkeit genutzt, mit dem neuen SUV das archaische Wüstenspektakel etwas aufzumischen.

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Zwei Wochen vor der offiziellen Fahrveranstaltung hat Mercedes-Benz den GLS in der Wüste gefahren.
Zwei Wochen vor der offiziellen Fahrveranstaltung hat Mercedes-Benz den GLS in der Wüste gefahren.
(Foto: Daimler )

Es gibt Orte in dieser Welt, in denen die aktuelle Diskussion um Verbrauch und Emissionen - vorsichtig formuliert - eher Nebensache sind. Dazu gehören die Dumont-Dünen in der US-amerikanische Mojave-Wüste, gut 150 Kilometer westlich von Las Vegas. Von der Wüstenmetropole aus zieht es jedes Wochenende Heerscharen begeisterter Buggy- und Quad-Fahrer zu den bis zu 150 Meter hohen Sanddünen; sie bauen dort mit ihren Wohnmobilen veritable Wagenburgen auf. Während in der Mojave vorwiegend Buggys die Dünen hochkrabbeln, gehört es in Dubai zum guten Ton, die Dünen mit ausgewachsenen Geländewagen unter die Räder zu nehmen.

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Im Grunde ist der GLS - den wir als Beifahrer einen Tag lang erleben konnten - ein großes Facelift des GL. Und damit bleibt er ein verlängertes Derivat der M-Klasse, die mittlerweile unter der Bezeichnung GLE figuriert. Die Designabteilung hat vor allem die Frontpartie modifiziert; vordere Kotflügel, Motorhaube und Scheinwerfer präsentieren sich in neuem Look, die Frontschürze hebt sich vor allem bei den AMG-Varianten erheblich von der bisher eher kastenfömigen Formensprache ab. Die Änderungen am Vorderwagen werden von einer neuen Heckschürze aufgenommen, und die Rückleuchten wirken vielleicht moderner, jedenfalls aber eigenständiger als bisher.

Interieur weitestgehend gleich geblieben

Das Armaturenbrett wurde vom GL fast unverändert übernommen, allerdings ragt der Zentralbildschirm nun sichtbar aus der Mittelkonsole heraus, und die flankierenden Luftausströmer erinnern ein wenig an den Porsche Cayenne. Auch die Armlehne präsentiert sich in neuem Stil, um Platz für das schwungvoll gestaltete Metallelement zu schaffen, das über eine berührungsempfindliche Eingabefläche verfügt. Was sich - abgesehen von jenem Touchpad - nicht geändert hat, ist die Bedienlogik für die meisten Funktionen. Der GLS kann sein Alter also auch im Interieur nicht ganz verbergen; einen großen Schritt wird erst der Nachfolger machen, der momenten unter der internen Bezeichnung X168 der Serienreife entgegenschreitet.

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