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Auto Shanghai 2017 Mercedes stellt Concept A Sedan vor

Redakteur: Claus-Peter Köth

Mercedes-Benz stellt auf der Auto Shanghai das Concept A Sedan vor. Damit gibt der Automobilhersteller einen Ausblick auf die nächste Kompaktklasse-Generation und eine mögliche neue Karosserievariante.

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Daimler zeigt auf der Autoshanghai mit der seriennahen Studie Mercedes Concept A Sedan einen ersten Ausblick auf eine neue Generation.
Daimler zeigt auf der Autoshanghai mit der seriennahen Studie Mercedes Concept A Sedan einen ersten Ausblick auf eine neue Generation.
(Bild: Daimler)

Das Showcar Concept A Sedan konkretisiert die Weiterentwicklung der Mercedes-Benz-Formensprache. „In Verbindung mit perfekten Proportionen und sinnlicher Flächengestaltung hat die kommende Generation der Kompaktklasse das Potenzial, eine neue Designära einzuleiten“, erklärt Daimler-Design-Chef Gorden Wagener.

Die aktuelle Kompaktwagen-Generation trägt wesentlich dazu bei, dass sich Mercedes-Benz erfolgreicher und jünger präsentiert als zuvor und 2016 das sechste Rekordjahr in Folge erzielte. Seit 2012 wurden über zwei Millionen Kompakte weltweit verkauft. Neben der Designsprache, Innovationen bei Assistenzsystemen und Connectivity ist die Modellvielfalt ein wesentlicher Erfolgsfaktor: Mit A- und B Klasse, CLA und CLA Shooting Brake sowie dem SUV-Crossover GLA sind fünf unterschiedlich positionierte Varianten am Start. „Der Erfolg zeigt, dass unsere Kunden von der aktuellen Mercedes-Benz Kompaktwagen-Generation komplett begeistert sind“, sagt Britta Seeger, im Daimler-Vorstand verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Daher sind wir äußerst zuversichtlich, dass wir mit dem geplanten Ausbau diese Erfolgsgeschichte weiter fortsetzen werden.“

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Studie einer kompakten Premium-Limousine

Der Concept A Sedan (Länge/Breite/Höhe: 4.570/1.870/1.462 mm) besitzt die Proportionen einer coupéhaften und zugleich kompakten Premium-Limousine. Dazu tragen das klassische Drei-Box-Design mit kurzen Überhängen speziell am Heck und das nach hinten gesetzte, flache Greenhouse bei. Weitere Limousinen-Merkmale sind die relativ aufrecht stehende C-Säule, die großen Seitenfenster sowie die hohe Bordkante. Die Türgriffe des Showcars sind flächenbündig versenkt, die modern interpretierten Außenspiegel sitzen geständert auf der Bordkante.

Die markante Frontpartie strahlt Selbstbewusstsein aus: Dazu tragen entscheidend der tiefe, nach vorn geneigte Panamericana-Grill mit vertikalen Chromeinsätzen und Zentralstern sowie die langgestreckte Motorhaube mit Powerdomes bei. Auffällig ist ebenso der große untere Lufteinlass mit Rautengitterstruktur und markantem Zierstab in Dark-Chrome. Für einen hohen Wiedererkennungseffekt sorgen die Scheinwerfer mit der markentypischen Augenbraue und einer prägnanten Gitterstruktur im Innern. Die Gitterstruktur in den Leuchten ist mit einem UV-Lack beschichtet und wird mit ultraviolettem Licht beleuchtet. Dadurch „glimmt“ der Scheinwerfer je nach Lichtmedium in unterschiedlichen Farben – das Tagfahrlicht beispielsweise weiß.

Auch am Heck kommt diese ungewöhnliche Lichttechnologie zum Einsatz. Der weiterentwickelten Designphilosophie folgend, wurden Linien und Fugen reduziert. Der Heckstoßfänger besitzt als Kontrast zur Lackierung ein in schwarz abgesetztes Unterteil in Diffusor-Optik und einen Chromzierstab, der die Breite betont und den Premiumanspruch unterstreicht. Die integrierten Auspuffblenden sind in Dark-Chrome ausgeführt. Weitere Merkmale des fahrbereiten Showcars sind dunkle Privacy-Verglasung rundum und ein großes Panoramaglasdach.

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