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Neue Modelle Mercedes verleiht der A-Klasse Limousine AMG-Power

| Autor/ Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Maximiliane Reichhardt

Die frisch eingeführte A-Klasse Limousine wird Mercedes auch mit AMG-Power antreten lassen. Den Anfang macht der über 300 PS starke A 35.

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Die A-Klasse Limousine wird es auch als Mercedes-AMG A 35 geben.
Die A-Klasse Limousine wird es auch als Mercedes-AMG A 35 geben.
(Bild: Mercedes)

Anfang 2019 hat Mercedes als gänzlich neues Mitglied der neuen A-Klasse-Familie eine Limousinen-Variante eingeführt. Diese soll künftig auch in der sportlichen AMG-Version 35 4Matic zu haben sein. Wie schon beim A 35 im Steilheckformat kommt auch bei der Limousine ein Zweiliter-Turbobenziner mit 225 kW/306 PS in Kombination mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb zum Einsatz. Damit soll der Viertürer in 4,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten, eine Zehntelsekunde langsamer als beim kompakten A 35. Wie dieser erreicht auch die Limousine maximal 250 km/h. Den Verbrauch gibt Mercedes mit 7,2 bis 7,3 Liter an.

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AMG-Version: Auf Leistung ausgelegt

Die neue AMG-Version ist auf Leistung ausgelegt, was bereits durch Verstärkungen im Karosserie-Rohbau berücksichtigt wurde. Für mehr Torsionssteifigkeit sorgen unter anderem eine unter dem Motor verschraubte Aluminiumplatte und zusätzliche Diagonalstreben im Unterboden. Großzügig dimensionierte Bremsen, 18-Zoll-Räder, eine AMG-Line-Frontschürze, Flics an den Lufteinlässen, Frontsplitter, Seitenschwellerverkleidungen, Diffusoreinsatz, eine Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel sowie zwei große ovale Auspuffendohre betonen ebenfalls das sportliche Ansinnen. Für den Innenraum will Mercedes Sitzbezüge aus Ledernachbildung in Schwarzgrau oder in Kombination mit Microfaser mit roten Kontrastnähten und roten Gurten bieten.

Außerdem gibt es ein unten abgeflachtes Lenkrad mit perforiertem Leder, roten Kontrastnähten und galvanisierten Schaltpaddles. Das Widescreen-Cockpit, bei dem das Display hinterm Lenkrad und ein zweites in der Mittelkonsole optisch zu einer Einheit verschmelzen, bietet unter anderem einen Anzeigemodus mit zentralem, rundem Drehzahlmesser. Auf Wunsch sollen sich Sonderanzeigen wie Warm-up, Set-up oder G-Force einblenden lassen.

Optional: Datenlogger für den Rennstreckeneinsatz

Optional könne man die A 35 Limousine mit der Funktion eines Datenloggers für den Rennstreckeneinsatz ausstatten. Diese im MBUX-Multimediasystem integrierte Unterfunktion erfasst und analysiert während der Fahrt mehr als 80 Daten wie Tempo, Beschleunigung, Lenkwinkel oder Verzögerungswerte. Unter anderem kann sich der Fahrer damit im Rennstreckeneinsatz Runden- und Sektorzeiten auch im Verhältnis zu einer Referenzzeit anzeigen lassen. Die Infos bekommt der Fahrer laut Mercedes sowohl über die Displays im Armaturenbrett als auch über ein optionales Head-up-Display ausgewiesen.

Fünf Fahrmodi für die A 35 Limousine

Grundsätzlich verfüge die A 35 Limousine über die Fahrprogrammwahl AMG Dynamics mit den fünf Fahrmodi Glätte, Comfort, Sport, Sport+ sowie Individual. In Sport und Sport+ soll die A-Klasse ein insgesamt agileres Fahrverhalten bieten. Dieses lasse sich mit der Sport-Parameterlenkung und dem optionalen Adaptivfahrwerk zusätzlich schärfen. Preise für die Stufenheckvariante des A 35 nennt Mercedes-AMG noch nicht. Doch dürfte sie nur wenige hundert Euro mehr als die Steilheckversion und damit um 48.000 Euro kosten.

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