Antriebskonzept Mit der Brennstoffzelle bei der Rallye Dakar

Redakteur: Thomas Günnel

Der Entwicklungsdienstleister FEV und das französische Rennteam GCK Motorsport entwickeln ein Brennstoffzellensystem. Einsatzzweck: die Rallye Dakar.

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Der „E Blast H2“ soll mit Brennstoffzellenantrieb die Rallye Dakar bestreiten.
Der „E Blast H2“ soll mit Brennstoffzellenantrieb die Rallye Dakar bestreiten.
(Bild: Pierre Simenel/GCK)

Härtetest für die Brennstoffzelle: GCK Motorsport will als erstes Team die Rallye Dakar mit einem wasserstoffbetriebenen Fahrzeug bestreiten. Im Jahr 2023 soll es soweit sein, 2022 will das Rennteam das „E-Blast H2“ genannte Fahrzeug bei der Rallye vorstellen.

Dafür wollen beide Unternehmen ein Brennstoffzellen-System mit 200 Kilowatt Leistung entwickeln. Es wäre eines der aktuell leistungsstärksten auf dem Markt.

FEV unterstützt das Projekt mit Expertise bei Design, Entwicklung und Integration von Brennstoffzellen. Die Brennstoffzellenstacks liefert „EKPO Fuel Cell Technologies“, ein Joint Venture zwischen Elring Klinger und Plastic Omnium.

Klimaneutrale Rallye bis 2030

Seit Jahrzehnten dominieren Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren die Rallye Dakar. Die Organisatoren wollen bis zum Jahr 2030 klimaneutral fahren.

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