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Fahrzeugentwicklung

Mittels virtueller Realität zum perfekten Design

| Autor/ Redakteur: Christian Otto / Thomas Günnel

Für die Designentwicklung setzt die Automobilindustrie zumeist physische Modelle ein. Diese sind aber unflexibel. Eine neue Plattform verschiebt den Prozess nun in den virtuellen Raum.

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Designentwicklung im virtuellen Raum: Modelle lassen sich flexibel verändern – und vor allem können internationale Teams einfacher zusammenarbeiten.
Designentwicklung im virtuellen Raum: Modelle lassen sich flexibel verändern – und vor allem können internationale Teams einfacher zusammenarbeiten.
(Bild: Mackevision)

Mit einer VR-Brille in einem virtuellen Raum zu agieren und Modelle oder Oberflächen zu betrachten, ist prinzipiell nichts Neues. Die Computerspieleindustrie geht sogar noch wesentlich weiter: Sie lässt die Nutzer direkt in die Szenerie eintauchen und interagieren. Doch was zum Zwecke der Unterhaltung schon fast Alltag ist, muss als digitales Werkzeug bei der Automobilindustrie erst noch durchgängig ankommen.

Die virtuelle Realität ist insbesondere dann interessant, wenn es darum geht, das Fahrzeugdesign zu entwickeln. Hier wird zwar auch schon länger rechnergestützt gearbeitet. Aber zumeist bedarf es immer noch eines Meilensteins: des klassischen Clay-Modells aus Industrieplastilin. Es macht die Fahrzeugproportionen dreidimensional greifbar. Je nach Designphase bildet solch ein Modell aber nur eine Konfiguration ab. Diese Statik lässt kaum schnelle Veränderungen zu.

Über den Autor

 Christian Otto

Christian Otto

stellvertretender Chefredakteur, AUTOMOBIL INDUSTRIE