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Elektromobilität Nanoflowcell gründet Produktionsfirma

| Redakteur: Thomas Günnel

Die „nanoFlowcell“ AG gliedert ihre produktionsrelevanten Tätigkeiten an die „nanoProduction“ GmbH mit Sitz in Waldshut/Baden-Württemberg aus. Mit dem Schritt will das Unternehmen eine Zulassung als neuer Automobilhersteller für die Serienproduktion erreichen.

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Die „nanoFlowcell“ AG gliedert ihre produktionsrelevanten Tätigkeiten an die „nanoProduction“ GmbH aus. Aktuell arbeitet das Unternehmen am Quant f, der Weiterentwicklung des Elektrofahrzeugs Quant e.
Die „nanoFlowcell“ AG gliedert ihre produktionsrelevanten Tätigkeiten an die „nanoProduction“ GmbH aus. Aktuell arbeitet das Unternehmen am Quant f, der Weiterentwicklung des Elektrofahrzeugs Quant e.
(Foto: Nanoflowcell)

Das neu geschaffene Unternehmen verantwortet künftig die produktionsrelevanten Inhalte der Nanoflowcell-Unternehmensgruppe, die auf dem diesjährigen Automobilsalon Genf den elektrisch angetriebenen Flügeltürer Quant e vorstellte. Das Fahrzeug erhielt im Juli dieses Jahres die Straßenzulassung durch den Tüv. Zudem führt die Nanoproduction alle Verhandlungen mit Zulieferern und Entwicklungspartnern für die Unternehmensgruppe und setzt den gesamten formellen und operativen Weg der Homologation um. So will Nanoflowcell alle Voraussetzungen schaffen, um künftig als Automobilhersteller in Serie produzieren zu dürfen.

Internationaler Weltherstellercode notwendig

Dazu ist ein internationaler Weltherstellercode (WMI, World Manufacturer Identifier) notwendig, der zur Produktion von Automobilen berechtigt. Die Geschäftsführer der Nanoproduction sind Hektor Bertschi und Nunzio La Vecchia. „Mit der Gründung der Nanoproduction gehen wir unseren Weg weiter, alle Voraussetzungen für die Zulassung zur Serienfertigung zu erfüllen. Neben den umfangreichen technischen Voraussetzungen des neuen Quant stellen wir damit auch die organisatorischen Weichen, um schon bald die Erlaubnis für die Serienfertigung zu erhalten", sagt Nunzio La Vecchia.

Nanoflowcell Quant E

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Quant F beim Automobilsalon in Genf 2015

Auf dem Genfer Auto-Salon im März 2015 will Nanoflowcell bereits erste Ergebnisse zeigen. Der Firmenchef lädt dazu „alle Freunde und auch Skeptiker herzlich auf unseren Messestand ein, um sich persönlich vom Potenzial der Nanoflowcell und den technischen und designtechnischen Neuentwicklungen zu überzeugen.“ Aktuell arbeitet das Entwicklungsteam in Weissach/Baden-Württemberg am Quant f, einer Weiterentwicklung des Quant e. Bis zur Automobilmesse will La Vecchia 90 Prozent der für die Serienfertigung notwendigen Homologationen erhalten haben. Das Exterieur des Quant-e genüge bereits den Anforderungen an eine Serienproduktion. Ausstehend seien unter anderem noch Crashtests.

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