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Neue Modelle Neuer Fiat 500: Facelift mit behutsamen Änderungen

| Autor / Redakteur: Wolfgang Pester / Jens Scheiner

Wie überarbeitet ein Autohersteller seinen Bestseller? Vorsichtig. So auch Fiat, die jetzt ihre kleine Citylimousine 500 und das Cabrio 500C mit großem Faltdach, als Facelift anbieten.

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Wie überarbeitet ein Autohersteller seinen Bestseller? Vorsichtig. So auch Fiat, die jetzt ihre kleine Citylimousine 500 und das Cabrio 500C mit großem Faltdach, als Facelift anbieten.
Wie überarbeitet ein Autohersteller seinen Bestseller? Vorsichtig. So auch Fiat, die jetzt ihre kleine Citylimousine 500 und das Cabrio 500C mit großem Faltdach, als Facelift anbieten.
(Foto: Fiat)

Mit dem neuen Fiat 500 startete vor acht Jahren die Cinquecento-Familie, die mit den kleinen Modellen und ihren größeren Versionen 500 L sowie 500X bisher an 1,5 Millionen Kunden ausgeliefert wurden. Der Erfolg des Fiat Retro-Mini basiert auf dem besonderen Flair, das sich sein Vorläufer Fiat Nuova 500 vor fast 60 Jahre erwarb.

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Zeitloser Charme

Als der Fiat Nuova 500 im Jahr 1957 erstmals auf die Straßen rollte, war es die Antwort auf Citroën 2CV und VW Käfer. Drei Jahre später schob Austin in England den Mini nach. Und die Aura dieser Autos reicht bis in unsere Zeit. Nicht weil sie nachfolgend bei vielen Fahranfängern das erste Gebrauchtauto waren, sondern diese Modelle hatten Charakter. BMW fährt seit 2001 mit dem Retro-Mini in der Erfolgspur, ebenso wie Fiat mit dem 500 seit 2007, weil die total neuen Fahrzeuge weiter den Charme ihrer Vorgänger besitzen. Deshalb muss das Design sehr sacht überarbeitet werden, damit der Charme erhalten bleibt.

Neue Scheinwerferoptik

Das Facelift des Fiat 500 folgt dieser Prämisse. Da große Änderungen fehlen, ist genau hinzuschauen, um das neue Frontdesign zu erkennen. Steht dagegen das Vormodell zur Seite, ist alles sofort ersichtlich: Die Hauptscheinwerfer sind von vorne betrachtet immer noch rund, tatsächlich jedoch oval konstruiert. Das Fernlicht strahlt aus den schräg unter den Hauptscheinwerfern angeordneten Zusatzscheinwerfern, in dem auch das LED-Tagfahrlicht untergebracht ist, das ständig brennt, auch bei der Nachtfahrt. In der Ausstattung Lounge sind optional Bi-Xenon-Scheinwerfer erhältlich. Und am Heck fallen ebenso die neuen Rückleuchten direkt ins Auge.

Infotainment-System Uconnect

Die Designer des Fiat 500 haben die Armaturentafel neu gestaltet. Die Reminiszenz an den Nuova 500 blieb, doch zieht mit dem mittig integriertem Fünf-Zoll-Bildschirm für das Infotainment-System Uconnect neuste Technik ein. Uconnect steht in fünf Varianten zur Wahl. Die serienmäßige Version mit Bildschirm verfügt über sechs Lautsprecher und Anschlussmöglichkeiten für externe Musikspeicher. Sein Topmodell mit Touchscreen hat TomTom-Navigationssystem, Internetzugang über gekoppelte Smartphones und digitalen Radioempfang. Serienmäßig in allen Modellversionen sind die Multifunktionstasten im Lenkrad zur Steuerung von Uconnect. Ebenso durch das Zentralinstrument im Blick des Fahrers, das auf Wunsch als Sieben-Zoll-Flachbildschirm verfügbar ist.

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