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Neue Modelle Neuer Volvo V90: Elegant transportieren

| Autor / Redakteur: Ampnet / Wolfgang Sievernich

Der neue Volvo V90 steht Ende Oktober im Handel und präsentiert sich als elegante Alternative zu Audi, BMW und Mercedes. Er will mit voller Ausstattung, einem umfangreichen Sicherheitspaket und modernem Innenraumkonzept überzeugen.

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Der neue Volvo V90 will polarisieren und überzeugt mit hochwertiger Ausstattung, durchzugsstarken Motoren und modernem Infotainment.
Der neue Volvo V90 will polarisieren und überzeugt mit hochwertiger Ausstattung, durchzugsstarken Motoren und modernem Infotainment.
(Bild: Volvo/Bernhard Limberger)

Mit seinem eleganten Design überstrahlt der Volvo V90 die beiden anderen Topmodelle der Baureihe, das SUV Volvo XC90 und selbst die Limousine Volvo S90. Das wird den Freunden großer Kombis gut gefallen, zumal zum gelungenen Äußeren noch das noch auffälligere skandinavische Design des Innenraums kommt. Das Design lässt keinen Zweifel daran: Die Volvos der 90er Baureihe wollen im Wettbewerbsumfeld eine herausgehobene Position einnehmen, allen voran der Kombi V90, der in Deutschland ab 22. Oktober 2016 beim Händler stehen wird.

Zwei Turbo-Benziner mit Direkteinspritzung und drei Common-Rail-Dieselmotoren mit einem Leistungsspektrum von 110 kW/150 PS bis 235 kW/320 PS stehen zur Wahl – alles Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum. Später im Jahr soll noch ein Drei-Zylinder-Diesel mit 110 kW/150 PS die Reihe der Drive-E-Motoren abrunden. Die beiden Top-Motorisierungen (T6 AWD und D5 AWD) bietet der OEM ausschließlich in Verbindung mit Allradantrieb und Acht-Gang-Automatikgetriebe an, für den D3 und den D4 sind der Allradantrieb und das Automatikgetriebe optional verfügbar.

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Power-Pulse-Technik verhindert Turboloch

Wir kennen die Vierzylinder, fanden den 320 PS-Benziner beeindruckend, sehen aber in dem D5 mit 187 kW/235 PS in Verbindung mit der Automatik und dem Allradantrieb das gelungenste Paket. Zwar klingt der Diesel für die Außenwelt ein wenig rau, innen aber säuselt er im Hintergrund ein angenehmes Lied. Mit der neuen Power-Pulse-Technik kommt der Gedanke an ein Turboloch gar nicht erst auf. Mit Druckluft aus einem Speicher ist die sonst bei Turbodieseln nicht gerade seltene Anfahrschwäche wie weggeblasen. So wird dieser Antriebsstrang mit 480 Newtonmetern maximalem Drehmoment zu dem, der dem Volvo-Ziel von der gelassenen Souveränität am nächsten kommt. Und die Fahrleistungen stimmen auch: 240 km/h Höchstgeschwindigkeit, eine Beschleunigung in 7,2 Sekunden für den Spurt von 0 auf 100 km/h passen zu diesem Ziel ebenso wie der durchschnittliche Normverbrauch von 4,9 Litern.

Großes Sicherheitspaket

Die Marke Volvo verpflichtet auch die 90er Baureihe zu einem vorbildlich hohen Maß an Sicherheit. Zum Serienumfang zählen das Volvo City Safety System, das alle Geschwindigkeitsbereiche abdeckt und bei Tag und Nacht gleichermaßen funktioniert, die neue Fahrspur- und Fahrbahnranderkennung „Road Edge Detection“ oder die „Run-off Road Protection“ für erhöhten Insassenschutz bei einem Abkommen von der Fahrbahn. Unter dem Begriff Intelli-Safe-Assistent werden die Systeme zusammengefasst, die für eine entspannte und komfortable Fahrt sorgen. Dazu gehören auch die adaptive Geschwindigkeits-Regelanlage mit Abstandsautomatik, eine Verkehrszeichen-Erkennung und der aktive Spurhalte-Assistent. Das System „Intelli-Safe-Surround“ umfasst das Blind Spot Information System inklusive „Lane Change Merge Aid“ zur Überwachung des toten Winkels, den „Cross Traffic Alert“, der beim Rückwärtsfahren vor kreuzendem Verkehr warnt, und die Heckaufprallabschwächung, die zusätzlichen Schutz bei einem Heckaufprall bietet.

Der „Pilot Assist II“ ermöglicht ein teilautonomes Fahren mit bis zu 130 km/h. Volvo sieht sich damit auf dem Weg zum autonomen Fahren auf der Stufe 2, will die Stufe 3 überspringen und dann wieder bei der Stufe 4, dem autonomen Fahren, groß einsteigen. Dann bleibt Zeit genug, die kleinen Ecken und Kanten der Stufe-2-Systeme noch ein bisschen abzuschleifen.

Designsprache wird fortgesetzt

Das Design befindet sich – im übertragenen Sinne – bereits auf Stufe 4. Die aufrecht stehende Frontpartie, der „Wasserfall“-Kühlergrill und die unverwechselbaren LED-Tagfahrleuchten prägen die Front. Dabei lassen die gestreckten Proportionen mit kurzen Überhänge und die hohe Schulterlinie vergessen, dass der Betrachter es mit einem fast fünf Meter langen Auto zu tun hat. Das Modell wirkt nicht gerade zierlich, aber besonders mit 20-Zoll-Reifen überschaubar groß. Was eine gute Verteilung der Massen so alles ausmacht: Bei der Limousine scheint uns der Grill zu groß, aber angesichts des zusätzlichen Volumens am Heck wirkt der Grill beim Kombi gerade richtig. Auch beim Blick auf das Heck drängt sich der Eindruck auf, die Designer hätten zuerst den Kombi gestaltet und danach die Limousine.

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