Endkunden-Studie

Neuwagenkäufer haben hohes Interesse an Konnektivität

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Lieber Connectivity statt Sonderausstattung

Die Kundenstudie analysiert Substitutionseffekte zwischen Connectivity-Angeboten und anderen Sonderausstattungen. Zwar wollen knapp ein Drittel der Befragten ihren Neuwagen mit Connectivity-Diensten ausstatten, ohne auf andere Sonderausstattungen zu verzichten, allerdings würden immerhin 27 Prozent der Befragten weniger Sonderausstattungen und stattdessen lieber ein Connectivity-Paket bestellen, so dass Connectivity-Pakete bei dieser Kundengruppe in direkter Konkurrenz zu anderen Sonderausstattungen stehen. Das genaue Verständnis dieser Substitutionseffekte hinsichtlich Verbauquoten und vor allem Margen ist demnach ein wichtiger Baustein zur langfristigen Rendite-Optimierung der Automobil-OEMs.

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Datenschutz essenziell für Kundenakzeptanz

Die richtige Ansprache der Kunden ist aber nicht nur bei der Vermarktung der Angebote erfolgsentscheidend, sondern auch beim sensiblen und in diesem Kontext höchst relevanten Thema Datenschutz. Zwei Drittel der Neuwagenkäufer würde einer anonymisierten Erhebung und Auswertung von persönlichen Daten durch den Hersteller ihres Neuwagens nicht ohne weiteres zustimmen. Immerhin ließen sich zirka 60 Prozent der Verweigerer auf eine dienstespezifische Verarbeitung persönlicher bzw. fahrzeugbezogener Daten ein, wenn sie einen unmittelbaren, persönlichen Nutzen erkennen. „Neben den diversen Marketing-, Vertriebs- und internen Prozessthemen kommt der Aufklärung der künftigen Nutzer hinsichtlich der Datenschutzaspekte und der Einholung notwendiger Opt-Ins für die Datenverarbeitung eine wichtige Rolle für die breite Akzeptanz von Connectivity-Diensten zu“, kommentiert Dr. Markus Müller-Martini von mm customer strategy die Ergebnisse.

Methodik

Die im November 2012 in Deutschland durchgeführte Online-Befragung umfasst 1.008 Neuwageninteressenten mit Kaufabsicht innerhalb der nächsten 24 Monate. Die 20 Minuten dauernde Befragung beinhaltet neben soziodemographischen Merkmalen die aktuelle Handy-/ Smartphone-Nutzung und künftige Nutzungsintention, die heutige Autonutzung, die Zahlungsbereitschaft für die Neuwagenanschaffung, Nutzungszwecke, Modellarten, Sonderausstattungen, Auswahlkriterien und OEM-Brand Funnel, die Connectivity-bezogene Markenwahrnehmung von OEMs, eine Detailabfrage von mehr als 20 Connectivity-Diensten inklusive Zahlungsbereitschaft für die ausgewählten Dienste nach der van Westendorp-Methode, die Substitution von Sonderausstattungen durch Connectivity-Dienste sowie kundenseitige Einstellungen zum Thema Datenschutz.

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