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Wirtschaft

Opel-Chef Lohscheller: „Wir träumen nicht, wir liefern“

| Autor/ Redakteur: Jens Meiners / Svenja Gelowicz

Opel-Chef Michael Lohscheller im Interview über die weitere Umsetzung der Strategie „PACE!“, die aktuell größten Handlungsfelder, die Positionierung der Marke in der Groupe PSA, die elektrische Roadmap sowie die Haltung in Sachen Technologieoffenheit.

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Michael Lohscheller, 50, war er zuletzt als CFO bei Volkswagen of North America tätig, bevor er im September 2012 als Vorstandsmitglied zu Opel wechselte. Seit 2017 leitet er die Marke als CEO.
Michael Lohscheller, 50, war er zuletzt als CFO bei Volkswagen of North America tätig, bevor er im September 2012 als Vorstandsmitglied zu Opel wechselte. Seit 2017 leitet er die Marke als CEO.
(Bild: Opel Automobile GmbH)

Wir haben 2018 ein operatives Rekordergebnis von 859 Millionen Euro erzielt. Das ist ein toller Erfolg für die ganze Mannschaft, auf den wir sehr stolz sind und der uns Selbstvertrauen gibt. Geschafft haben wir das, weil wir uns konsequent auf die Umsetzung unseres Unternehmensplans „PACE!“ konzentriert haben. Die Basis für das hervorragende Ergebnis war sicherlich unsere strikte Kostendisziplin. Darüber hinaus haben wir die Erlöse pro Fahrzeug deutlich gesteigert, sprich mehr Autos mit besserer Ausstattung verkauft. Opel ist tatsächlich wieder zu einer Gewinnermarke geworden.

Was sind aktuell Ihre größten Baustellen?

Unser Plan hat drei wesentliche Ziele: Opel wird nachhaltig profitabel, elektrisch und global. Bei all diesen Zielen sind wir auf einem richtig guten Weg. Klar ist aber auch, dass wir noch nicht überall da sind, wo wir hinwollen. Wir haben noch einiges an Arbeit zu erledigen und werden weiter konsequent an unserer Wettbewerbsfähigkeit arbeiten – auf allen Ebenen des Unternehmens. Wir wollen unsere Verkäufe und unseren Marktanteil wieder steigern. Und wir wollen unsere Marke weiter positiv aufladen und profilieren.