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Lichttechnik Osram liefert OLED-Flächenlicht für BMW

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Die neu entwickelten OLED sollen ab 2016 serienreif sein und wurden schon jetzt im BMW Konzeptfahrzeug M4 Concept Iconic Lights vorgestellt.

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Die OLED-Technologie eröffnet völlig neue Designansätze.
Die OLED-Technologie eröffnet völlig neue Designansätze.
(Foto: Osram)

Der deutsche Lichthersteller Osram hat das BMW Konzeptfahrzeug M4 Concept Iconic Lights mit Laserlicht der Frontscheinwerfer und sogenannten OLED (Organic Light Emitting Diode) ausgestattet. OLED sind organische Flächenlichtquellen, die es ermöglichen jede Form zu einem Leuchtkörper zu machen, sodass den Designern neue Möglichkeiten der Gestaltung eröffnet werden.

Eigene Designsprache

Statt punktuell zu leuchten, wie etwa LED, sind OLEDs Flächenlichtquellen. Diese Flächen können frei ausgeführt und gestaltet werden, so dass homogen leuchtende Formen eine eigene Designsprache erzeugen. Das Ergebnis ist ein scharf zur Umgebung abgegrenztes Lichtmuster, welches eine hohe Brillanz aufweist, die durch die gefächerte Anordnung der einzelnen OLED-Elemente noch verstärkt wird. In den dünnen Schichten einer OLED sind organische Materialien enthalten. Sie sind von flächigen Elektroden umschlossen, die als elektrische Kontakte dienen. Bei Stromzufuhr entstehen Photonen in den Schichten, die die Diode leuchten lassen. Die OLEDs im BMW Showcar erfüllen laut Osram die Normen der ECE und SAE geforderten Lichtwerte.

Designer erhalten hiermit die Möglichkeit neue Formen und sogar 3D-Effekte zu erzeugen. Einzelne Leuchtmodule können separat angesteuert werden. Damit sind während der Fahrt auch Lichteffekte möglich, die aufgrund der OLED-Lichttechnologie nur wenig Strom verbrauchen.

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