Produktion „Pay-per-Use“: Thyssenkrupp beteiligt sich an Start-up Cap-On

Von Lena Sattler

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Thyssenkrupp steigt bei einem Start-up für digitale „Pay-per-Use“-Services ein. Die Unternehmen wollen unter anderem neue Konzepte der Nutzung von Produktionsanlagen schaffen.

Thyssenkrupp Automotive Body Solutions will gemeinsam mit Cap-On digitale Finanzierungs- und Nutzungskonzepte im Anlagen- und Industriegütergeschäft entwickeln.
Thyssenkrupp Automotive Body Solutions will gemeinsam mit Cap-On digitale Finanzierungs- und Nutzungskonzepte im Anlagen- und Industriegütergeschäft entwickeln.
(Bild: Thyssenkrupp )

Der Karosseriebauer Thyssenkrupp Automotive Body Solutions beteiligt sich mit einem Minderheitsanteil an Cap-On, einem auf digitale „Pay-per-Use“-Services spezialisierten Start-up. Wie Thyssenkrupp in einer Pressemeldung am Donnerstag (23. Juni) berichtet, wollen die Unternehmen Finanzierungs- und digitale Nutzungskonzepte im Anlagen- und Industriegütergeschäft entwickeln.

„Als Anlagenbauer und gleichzeitig Betreiber von Fertigungsanlagen zum Karosseriebau können wir als Unternehmen selber von neuen kapitalextensiven Finanzierungsmodellen profitieren“ sagt Falk Nüßle, CEO von Thyssenkrupp. „Gleichzeitig wollen wir langfristig unser Geschäftsmodell als Anlagenbauer um neue digitale Services, wie Pay-per-Use oder Equipment-as-a-Service, erweitern.“ Das Unternehmen bringe dazu das Wissen um komplexe Maschinen- und Anlagensteuerung mit und Cap-On das Know-how für neue Finanzierungsmodelle und digitale Abrechnungssysteme.

Produktions- und Arbeitsleistung extern einkaufen

Die Idee hinter „Pay-per-Use“ oder „Equipment-as-a-Service“ basiert darauf, dass Industrieunternehmen spezifische Produktions- und Arbeitsleistungen von einem Serviceanbieter einkaufen und ihre Produktionsanlagen nicht mehr selbst finanzieren und anschaffen müssen. Außerdem sollen weitere Services wie Installationen, Instandhaltung und Ersatzteilversorgung dazu gehören. Voraussetzung für den Dienst ist die digitale Vernetzung von Produktionsprozessen und Maschinendaten mit Finanzierungs- und Abrechnungsprozessen als IoT-Plattformkonzept.

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