Suchen

Elektromobilität Pilotprojekt: Ist der Brennstoffzellenantrieb alltagstauglich?

| Autor / Redakteur: ampnet/jri / Thomas Günnel

Können Brennstoffzellenfahrzeuge mit konventionell angetriebenen Fahrzeugen konkurrieren? Um das herauszufinden startet die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes einen Praxistest mit Privatpersonen.

Firmen zum Thema

Eine Delegation der Forschungsgruppe Verkehrstelematik der Fakultät für Ingenieurswissenschaften mit dem Toyota Mirai, der ab sofort als Testfahrzeug fungiert.
Eine Delegation der Forschungsgruppe Verkehrstelematik der Fakultät für Ingenieurswissenschaften mit dem Toyota Mirai, der ab sofort als Testfahrzeug fungiert.
(Bild: /Toyota)

Elektromobilität scheitert im ländlichen Raum oft an entsprechenden Ladestationen. Können sich Brennstoffzellenfahrzeuge hier behaupten? Um das herauszufinden, stellt die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes ab sofort 30 ausgewählten Haushalten einen Toyota Mirai zur Verfügung. Jeweils bis zu zwei Wochen fahren die Probanden damit im Alltag. Vor, während und nach der Nutzung werden die Teilnehmer befragt, Fahrdaten werden analysiert und verglichen. Das Ziel: herausfinden, unter welchen Bedingungen wasserstoffbetriebene Elektroautos mit konventionell angetriebenen Modellen konkurrieren können – und somit alltagstauglich sind.

Das Forschungsprojekt

Das Projekt „EM:POWER“ (Elektromobilität: Potenziale durch Wasserstoff Erleben) wird gefördert von der saarländischen Staatskanzlei und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Durchgeführt wird der Test von der Forschungsgruppe Verkehrstelematik der Fakultät für Ingenieurswissenschaften.

(ID:46358311)