Entwicklung Polestar 0: Neue Unternehmen entwickeln am klimaneutralen Auto mit

Von Thomas Günnel

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Polestar will ein vollständig klimaneutrales Auto entwickeln. Jetzt haben sich acht neue Unternehmen dem Projekt „Polestar 0“ angeschlossen – weitere Partner werden benötigt.

Polestar nutzt Blockchain-Technologie für eine transparente Lieferkette. Das Ziel: alle Risikomaterialien verfolgen, einschließlich Nickel (im Bild), Mangan, Graphit, Lithium und Kobalt.
Polestar nutzt Blockchain-Technologie für eine transparente Lieferkette. Das Ziel: alle Risikomaterialien verfolgen, einschließlich Nickel (im Bild), Mangan, Graphit, Lithium und Kobalt.
(Bild: Polestar)

Polestar hat acht weitere Unternehmen für sein Projekt „Polestar 0“ gewonnen. Bis zum Jahr 2030 soll innerhalb des Projektes „ein wirklich klimaneutrales Auto entstehen“ Die Unternehmen stammen unter anderem aus Deutschland, der Schweiz, Portugal, Finnland und Schweden. Sie decken diverse Bereiche im Automobilbau ab:

  • Vitesco Technologies: Antrieb und Kraftübertragung
  • Schlötter: Galvanotechnik
  • Autoneum: Akustik- und Hitzeschutzbauteile
  • Stora Enso: erneuerbare Materialien
  • TMG Automotive: Innenausstattungen
  • Gränges: Aluminiumprodukte
  • Borgstena: nachhaltige Textilprodukte
  • Stena Aluminium: Aluminiumlegierungen basierend auf recycelten Kunststoffen

Neue Partner seit September 2022

Bereits im September 2022 hatten sich weitere Unternehmen dem Projekt angeschlossen:

  • Pensana: unabhängige und nachhaltige Versorgung mit Seltenen Erden
  • Boliden: Kupfer und andere Metalle
  • Papershell: Faserverbundwerkstoff auf Papierbasis
  • Sekab: biobasierte Chemikalien
  • Bulten: Verbindungselemente
  • Hexpol TPE: weiche Polymermischungen, TPE
  • Plasman: Stoßfängerverkleidungen, Kühlergrills, Außenverkleidungen und Subsystemkomponenten
  • YFPO: Stoßstangen und ähnliche Materialien
  • Ovako: Konstruktionsstahl aus 100 Prozent CO2-neutraler Fertigung und 97 Prozent Recyclinganteil
  • Mistra Carbon Exit: Forschungskonsortium, Ziel: analysieren und demonstrieren, wie die Lieferketten von Gebäuden, Infrastruktur und Transport dekarbonisiert werden können
  • Stilride: umweltfreundliche Metallherstellung und Mobilität
  • GG Group: nachhaltige Kabel und Kabelbäume

Partner bei Start des Projektes Polestar 0

Bestehende Partner bei Projektstart waren:

  • SSAB: fossilfreier Stahl
  • Hydro: kohlenstofffreies Aluminium
  • Autoliv: Sicherheitsausrüstung
  • ZF: elektrischer Antriebsstrang und Gesamtsysteme
  • ZKW: klimaneutrale elektrische Steuerungssystemen und Verkabelungen

Das Projekt „Polestar 0“

Das Projekt Polestar 0 wurde im Jahr 2021 gestartet. Das ehrgeizige Ziel: Alle CO2e-Quellen in der gesamten Lieferkette eliminieren. Ohne Kompensationsprogramme. „CO2e“ ist eine Einheit für das CO2-Äquivalent. Vereinfacht gesagt: CO2 berücksichtigt nur Kohlendioxid. CO2e alle für das Klima schädlichen Gase.

Hans Pehrson, Leiter des Projekts: „Meine Überzeugung vom Erfolg des Polestar-0-Projekts wird jedes Mal aufs Neue bestätigt, wenn wir mit neuen Partnern zusammenkommen. Es ist klar, dass es weltweit ein immenses Potenzial gibt, das es zu erschließen gilt. Das scheinbar Unmögliche zu erreichen ist niemals eine One-Man-Show. Nur durch gemeinsames Handeln können wir die Durchbrüche erzielen, die wirklich etwas bewirken, und die transformativen Lösungen finden, die über die Automobilindustrie hinausgehen.“

Weitere Partner für Polestar 0 gesucht

Mit „über die Automobilindustrie hinaus“ meint Pehrson zum Beispiel das Erforschen von Grundstoffen. Außerdem Themen wie Biosource und Bergbau oder das Veredeln und künstliche Materialien.

Dafür sucht Polestar weitere Partner aus dem akademischen und unternehmerischen Umfeld: für die Bereiche Rohstoffe, biobasierte Chemikalien, Polymere, elektrische Komponenten, Edelgase und andere Grundstoffe.

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