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Zulieferer Rehau eröffnet Lackieranlage am Standort Viechtach

| Redakteur: Jens Scheiner

Rehau eröffnet eine Lackieranlage samt zusätzlicher Logistikhallen mit Montageeinheiten auf einer Fläche von insgesamt über 16.000 Quadratmetern. Die Investition beläuft sich auf knapp 60 Millionen Euro.

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Rehau investierte etwa 60 Millionen Euro in eine neue Lackieranalage samt Logistikhallen mit Montageeinheiten.
Rehau investierte etwa 60 Millionen Euro in eine neue Lackieranalage samt Logistikhallen mit Montageeinheiten.
(Bild: Rehau)

Rehau investiert etwa 60 Millionen Euro in eine neue Lackieranlage. Damit verdoppelt das Werk seine Leistungskapazität und soll künftig die Produktionsstätten von BMW, Porsche, VW, Ford, Audi, Skoda, die französische PSA-Gruppe und Honda mit lackierten Außenanbauteilen beliefern. Mit einem symbolischen Knopfdruck starteten Rehau Vizepräsident Dr. Veit Wagner, stellvertretender CEO Dr. Stefan Girschik und Werkleiter Stefan Tetek die neue Produktionslinie.

In die Konzeption und Auslegung der Lackieranlage hat der Rehau nach eigenen Angaben eigenes Know-how einfließen lassen, um die Performance zu steigern. „In punkto Arbeitsplätze, Leistung, Energieeinsatz, Nachhaltigkeit und Intelligenz – womit vor allem die Industrie 4.0-Meilensteine in der Digitalisierung gemeint sind - liegen wir ganz vorne“, bestätigt Helmut Ansorge, Geschäftsleitungsmitglied Automotive und zugleich einer der technischen Urheber der Anlage.

CO2 ersetzt Frischwasser

Wie das Unternehmen mitteilte nutzt die in der Bauteil-Reinigung wasserfrei arbeitende Anlage das bereits vorhandene CO2. Im Vergleich zur sogenannten Powerwash benötigt die CO2-Reinigung lediglich eine Roboterzelle und CO2 als Gas. Dieses CO2 wird mit einer speziellen Düsentechnik zu CO2-Schnee umgewandelt. Mithilfe von Robotern werden damit nur die zu lackierenden Bereiche der Kunststoffteile gezielt gereinigt. Dadurch benötigt die Anlage lediglich elektrische Energie zum Bewegen der Roboter und der Umluftaufbereitung für die Reinigungszelle. Rund 30 bis 35 neue Arbeitsplätze sollen in den nächsten zwei Jahren dazukommen.

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