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Zulieferer Rehau erweitert Werk in Brake

| Redakteur: Svenja Gelowicz

Standorterweiterung im Landkreis Wesermarsch: Rehau investiert 100 Millionen Euro in seine Automotive-Sparte am niedersächsischen Standort Brake.

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Startsignal: (v. li.) Helmut Ansorge, Geschäftsleitung Automotive, El Mostafa Slimani, künftiger Nachfolger Werkleitung Brake, Dr. Veit Wagner, Rehau Vizepräsident, Klaus Gritsch, Daimler AG.
Startsignal: (v. li.) Helmut Ansorge, Geschäftsleitung Automotive, El Mostafa Slimani, künftiger Nachfolger Werkleitung Brake, Dr. Veit Wagner, Rehau Vizepräsident, Klaus Gritsch, Daimler AG.
(Bild: Rehau)

Rehau erweitert seinen Standort Brake: eine neue Lackieranlage samt Gebäude, ein ausgebautes Hochregallager inklusive einer neuen Lagerhalle und eine erweiterte Spritzgussfertigung sowie Montage. Dadurch wurden über 250 neue Arbeitsplätze geschaffen, weitere Stellenbesetzungen sind vorgesehen. Die Erweiterung nach eineinhalb Jahren Bauzeit erstrecke sich auf rund 24.000 Quadratmeter zusätzliche Fläche.

Umweltfreundliche Lackieranlage

Die neue Lackieranlage punktet laut Zulieferer gegenüber der alten Anlage mit weniger Farb- und Spülmittelverlusten bei Farbwechseln, dem Einsatz weniger Chemie durch die Trockenabscheidung sowie geringeren Abfallmengen und somit einer weit verbesserten Energiebilanz. Dank einer Filtertechnik komme die Anlage ohne zusätzliches Wasser und sonstige Zusatzstoffe aus. Laut Unternehmen ließen sich mit der neuen Lackiertechnik theoretisch jährlich etwa zwei Millionen Quadratmeter Fläche lackieren, was in etwa 280 Fußballfeldern täglich entspräche. Lackiert werden in Brake hauptsächlich Stoßfänger, Dachspoiler und Außenanbauteile für den Kunden Daimler.

In den nächsten zwei Jahren sollen darüber hinaus rund 30 bis 40 neue Mitarbeiter zu den aktuell knapp über 1.000 Beschäftigten, darunter derzeit 55 Auszubildende, dazukommen.

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