Ökosystem Renault und weitere Mitstreiter gründen Software République

Redakteur: Tanja Schmitt

Fünf Unternehmen aus der Automobil- und Technologiebranche gründen ein Software-Ökosystem für Mobilitätsdienste. Start-ups sollen gefördert werden.

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Renault ist eines der fünf Unternehmen, die bei der Software République mitmachen.
Renault ist eines der fünf Unternehmen, die bei der Software République mitmachen.
(Bild: Renault)

Renault, Atos, Dassault, ST Microelectronics und Thales wollen die sogenannte „Software République“ gründen. Im Fokus stehe die intelligente Mobilität mit dem Ziel, ein nachhaltiges Mobilitätsangebot für Städte, Regionen, Unternehmen und Bürger aufzubauen.

Um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, sind die Themen künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Konnektivität, eingebettete Elektronik und der digitale Zwilling von zentraler Bedeutung. Die „Software République“ ist offen, das heißt neue Mitglieder sind ausdrücklich erwünscht.

Die Kooperation hat drei Hauptbereiche

  • 1. Intelligente Systeme, die eine sichere Konnektivität zwischen dem Fahrzeug und seiner Umgebung herstellen.
  • 2. Simulations- und Datenmanagementsysteme, um den Verkehrsfluss für Länder und Unternehmen zu verbessern.
  • 3. Ein Energie-Ökosystem, um das Laden zu vereinfachen.

Weitere Themen

„Plug and Charge“: Technik und Dienste zu entwickeln, die das jeweilige Elektroauto automatisch erkennen, das an einer Ladestation angeschlossen ist. So kann ohne Eingriff des Fahrers geladen werden.

Optimierung des Mobilitätsflusses: Ein problemloser, sofortiger und offener Austausch von Mobilitätsinformationen und Simulationen für Städte und Region soll folgende Ziele unterstützen:

  • Verbraucher wählen das optimale Mobilitätsmittel anhand von Kriterien wie Zeit, Komfort oder Energiemanagement.
  • Betreiberunternehmen erweitern ihre Serviceleistungen.
  • Behörden simulieren und implementieren Mobilitätsszenarien, z. B. für Notfallmanagement, Veranstaltungen usw.
  • Stadtplaner erstellen bessere Prognosen für ihre Flächennutzungsplanung.

Um Innovationen zu fördern, gibt es weiterhin einen Investitionsfond. Dieser unterstützt Start-ups. Ein Inkubator auf dem Gebiet der intelligenten Mobilitätstechnik soll diesen einen Zugang zu einer virtuellen Entwicklungs- und Experimentierumgebung sowie Mentoring verschaffen.

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