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Motorsport Engineering Renz folgt auf Winkelmann bei der Audi Sport GmbH

| Redakteur: Christian Otto

Stephan Winkelmann wechselt Anfang 2018 an die Spitze von Bugatti. Ihm folgt bei der Audi Sport GmbH mit Michael-Julius Renz ein erfahrener Audi-Manager, der die Performance-Marke mit den R- und RS-Modellen weiter ausbauen soll.

Michael-Julius Renz wird der neue Chef bei der Audi Sport GmbH.
Michael-Julius Renz wird der neue Chef bei der Audi Sport GmbH.
(Bild: Audi AG)

Michael-Julius Renz, 60, wird neuer Geschäftsführer der Audi Sport GmbH. Er folgt auf Stephan Winkelmann, 53, der mit dem Jahreswechsel an die Spitze der Marke Bugatti tritt. Renz ist Diplom-Betriebswirt und seit mehr als 20 Jahren in leitenden Positionen bei Audi tätig. Seit 2015 verantwortete er als Präsident der Audi Sales Division China den Vertrieb und die Präsenz der Marke in diesem Markt. Zuvor hatte Renz unter anderem den Vertrieb Europa und das zentrale Marketing der Marke Audi geleitet. Der neue Geschäftsführer übernimmt die operativen Aufgaben der Audi Sport GmbH laut Unternehmensangaben ab 1. März 2018.

Renz folgt dabei auf Stephan Winkelmann, der schon zum 1. Januar 2018 an die Spitze der Bugatti Automobiles S.A.S. im französischen Molsheim wechselt. Winkelmann verantwortete die Geschäftsführung der Audi Sport GmbH seit März 2016. Zuvor war er mehr als elf Jahre lang Präsident der italienischen Audi-Tochter Lamborghini. „Ich bedanke mich bei Stephan Winkelmann für den engagierten und erfolgreichen Einsatz“, sagt Audi-Vorstandschef Rupert Stadler. „Er hat Audi Sport als Marke eigenständig und zukunftssicher positioniert und den Wachstumskurs des Unternehmens damit maßgeblich geprägt. Michael-Julius Renz übernimmt hier ein gutes Erbe.“

Die Audi Sport GmbH sitzt als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Audi AG in Neckarsulm. Die Marke bündelt Entwicklung, Produktion und Vertrieb der Audi R- und RS-Modelle, den Kunden-Motorsport, die Fahrzeugindividualisierung Audi Exclusive sowie die Accessoires der Audi Collection. In den vergangenen sechs Jahren hat die Performance-Marke seine Absatzzahlen laut Audi mehr als verdoppelt und wird 2017 als weiteres Rekordjahr abschließen. Bis zum Jahr 2020 will das Unternehmen sein Angebot von elf auf 16 Modelle erweitern.

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