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Interview mit Nils-Gunnar Vågstedt

Scania: „Der Antriebsmix bleibt“

| Autor/ Redakteur: Svenja Gelowicz / Thomas Günnel

Noch sind alle Antriebskonzepte im Rennen. Doch Brüssel übt Druck auf die Branche aus: Die Emissionen müssen sinken. Nils-Gunnar Vågstedt, Chief Engineer Electromobility, Powertrain bei Scania, spricht über die Elektrifizierung von Trucks und über Scanias Pläne.

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Nils-Gunnar Vågstedt, Chief Engineer Electromobility, Powertrain bei Scania, spricht über die Elektrifizierung von Trucks und über Scanias Pläne.
Nils-Gunnar Vågstedt, Chief Engineer Electromobility, Powertrain bei Scania, spricht über die Elektrifizierung von Trucks und über Scanias Pläne.
(Bild: Scania CV AB)

Bei Scania und generell in unserer Branche gibt es nicht die eine Lösung. Unsere Kunden haben eine Vielzahl von Anforderungen. Gerade beim Antrieb kommt es sehr auf die Region an – manchmal ist ein Kraftstoff wie Biogas gut geeignet, woanders wieder Ethanol. Und hier im Norden nutzen wir HVO, also Hydrogenated Vegetable Oil – ähnlich dem Diesel, aber aus erneuerbaren Stoffen. Und manchmal ist eben der fossile Diesel das Beste. Jetzt kommt die Elektrifizierung hinzu. Aber der Antriebsmix bleibt bestehen. Sehr weit in der Zukunft wird der Großteil der Transportmittel elektrifiziert sein. Doch die Übergangsphase wird noch zehn bis 15 Jahre dauern.

Die Elektromobilität kommt also. Was bedeutet das für die Weiterentwicklung des Diesels?

Wir entwickeln den Verbrennungsmotor weiter. Der Übergang zur Elektromobilität ist schrittweise. Gerade was die Langstrecke betrifft, ist es eine große Herausforderung, Batterien und elektrische Energie aus nachhaltigen und erneuerbaren Quellen zu nutzen. Da verbraucht man einfach riesige Mengen.