Zulieferer Schaeffler Automotive-Chef: „Alte Tugenden in neuen Anwendungen“

Von Claus-Peter Köth

Anbieter zum Thema

Matthias Zink, Vorstand Automotive Technologies der Schaeffler AG, über den Umgang mit Krisen und die Strategie bei der Transformation des Automotive-Geschäfts.

Matthias Zink ist Vorstand Automotive Technologies der Schaeffler AG.
Matthias Zink ist Vorstand Automotive Technologies der Schaeffler AG.
(Bild: Schaeffler )

Herr Zink, die Autobranche kommt einfach nicht in ruhigeres Gewässer: Aktuell sorgen China mit neuerlichen Corona-Lockdowns sowie der Ukrainekrieg für stillstehende Bänder, Lieferengpässe und hohe Rohstoffpreise. Wie stark prägen diese Themen Ihr Tagesgeschäft?

Die Automobilindustrie ist nunmehr schon über drei Jahre unter Druck, angefangen mit dem Dieselthema, gefolgt von der Coronavirus-Pandemie, der Halbleiterkrise und nun dem Krieg in der Ukraine. Natürlich wünschen wir uns wieder angenehmere Zeiten. Auf der anderen Seite haben wir gelernt, mit all den Unwägbarkeiten umzugehen, und ein ausgefeiltes Krisenmanagement etabliert. Die Vielfalt der Themen schärft zudem unser Bewusstsein für die notwendige Transformation.