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Mikromobilität Schaeffler verkauft Tochter Bio-Hybrid

| Autor: Claus-Peter Köth

Schaeffler verkauft sämtliche Anteile von „Bio-Hybrid“ an die derzeitigen Geschäftsführer und weitere Venture-Capital-Gesellschafter. Die Serienproduktion des vierrädrigen Pedelec soll Mitte 2021 beginnen.

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Aus der Schaeffler Bio-Hybrid GmbH wird die Bio-Hybrid GmbH. Produktionsstart der Fahrzeuge ist für Mitte 2021 geplant.
Aus der Schaeffler Bio-Hybrid GmbH wird die Bio-Hybrid GmbH. Produktionsstart der Fahrzeuge ist für Mitte 2021 geplant.
(Bild: Bio-Hybrid GmbH)

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat heute (15. Oktober) einen Kaufvertrag mit der Micromobility Services and Solutions unterzeichnet. Das Unternehmen ist eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Meisterwerk Ventures. Mit den Geschäft veräußert die Schaeffler-Gruppe sämtliche Anteile an der Schaeffler Bio-Hybrid.

Hinter Meisterwerk Ventures stehen fünf Venture-Capital-Gesellschafter, darunter die Gesellschaft von Gerald Vollnhals, dem derzeitigen Geschäftsführer der Schaeffler Bio-Hybrid GmbH. Vollnhals wird auch weiterhin als Geschäftsführer der Gesellschaft agieren, die künftig als Bio-Hybrid GmbH firmieren wird.

Der Unternehmensauftritt rund um die Marke „Bio-Hybrid" bleibt bestehen. Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Das Closing der Transaktion bedarf keiner kartellrechtlichen Zustimmung und soll kurzfristig erfolgen.

Serienproduktion im zweiten Quartal 2021

Die Schaeffler Bio-Hybrid entwickelt seit Ende 2017 ein Pedelec auf vier Rädern mit dem Namen Bio-Hybrid. Das Fahrzeug soll die Freiheit und Wendigkeit eines Fahrrads mit dem Transportvolumen und Wetterschutz eines kleinen Autos vereinen. Es wird per Muskelkraft und mittels Elektromotor angetrieben und darf führerscheinfrei auf Radwegen betrieben werden. Die Gesellschaft, die als Start-up innerhalb der Schaeffler-Gruppe gegründet wurde, verfügt über Standorte in Nürnberg und München.

„Wir bedanken uns bei Schaeffler für die Unterstützung auf dem Weg zur Serienproduktion, die wir im zweiten Quartal 2021 aufnehmen wollen. Besonders freuen wir uns, dass alle Arbeitsplätze im Rahmen des Eigentümerwechsels erhalten bleiben“, sagte Gerald Vollnhals. Bis zum Jahr 2021 will das Unternehmen eine vierstellige Stückzahl des Bio-Hybrid absetzen. Die Reservierungsphase soll noch in diesem Jahr starten.

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