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Wirtschaft Schmolz + Bickenbach: Neuer CRO soll Transformation vorantreiben

| Autor: Jens Scheiner

Josef Schultheis ist neuer Chief Restructuring Officer bei Schmolz + Bickenbach. Er soll strukturelle Personalmaßnahmen umsetzen.

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Die Folgen der Corona-Pandemie machen auch Schmolz + Bickenbach. Im zweiten Quartal verzeichnet das Unternehmen einen Verlust von 159,1 Millionen Euro.
Die Folgen der Corona-Pandemie machen auch Schmolz + Bickenbach. Im zweiten Quartal verzeichnet das Unternehmen einen Verlust von 159,1 Millionen Euro.
(Bild: Schmolz + Bickenbach)

Mit Josef Schultheis als neuem Chief Restructuring Officer liegt der Fokus von Schmolz + Bickenbach für das laufenden Geschäftsjahr verstärkt auf der Umsetzung des Transformationsplans, heißt es aus dem Unternehmen. Dabei stünden strukturelle Personalmaßnahmen im Fokus. Daneben sollen eigenen Angaben zufolge mit staatlichen Hilfsprogrammen die mittel- bis langfristige Finanzierung gesichert werden. Zudem befinde sich das Unternehmen in Gesprächen mit Banken, Ankeraktionären und potenziellen Investoren, um ein nachhaltiges Finanzierungskonzept voranzutreiben.

Schlechte Quartalszahlen

Die Finanzzahlen des Spezialisten für Spezialstahl-Langprodukte seien im zweiten Quartal 2020 massiv vom starken Nachfragerückgang aus der Automobilindustrie geprägt. Der Umsatz sank um 42 Prozent auf 470 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA lag mit minus 46 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresquartal von knapp 41 Millionen Euro.

Unter dem Strich blieb ein Verlust von 159,1 Millionen Euro. Nachdem der Free Cashflow im vergangenen Jahr noch bei plus 59 Millionen Euro lag, fiel er diesmal mit minus zwei Millionen Euro negativ aus. Die Nettoverschuldung hingegen konnte im Vergleich zum Jahresende 2019 um über 170 Millionen Euro auf 625 Millionen Euro reduziert werden.

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Über den Autor

 Jens Scheiner

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Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE