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Elektromobilität Schnell-Ladesäulen entlang der Autobahn A9

| Redakteur: Thomas Günnel

BMW, E.ON und Siemens unterstützen Fahrer elektrisch betriebener Fahrzeuge: Im Rahmen des Schaufensters „Elektromobilität verbindet“ Bayern-Sachsen, installieren die drei Unternehmen Gleichstrom-Schnellladesäulen entlang der Autobahn A9 von München über Nürnberg nach Leipzig.

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BMW, E.ON und Siemens unterstützen Fahrer elektrisch betriebener Fahrzeuge: Im Rahmen des Schaufensters „Elektromobilität verbindet“ Bayern-Sachsen, installieren die drei Unternehmen Gleichstrom-Schnellladesäulen entlang der Autobahn A9 von München über Nürnberg nach Leipzig.
BMW, E.ON und Siemens unterstützen Fahrer elektrisch betriebener Fahrzeuge: Im Rahmen des Schaufensters „Elektromobilität verbindet“ Bayern-Sachsen, installieren die drei Unternehmen Gleichstrom-Schnellladesäulen entlang der Autobahn A9 von München über Nürnberg nach Leipzig.
(Foto: BMW)

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). In der ersten Projektphase montieren die Projektpartner die Ladesäulen. Dann steuern zunächst Vorserienfahrzeuge von BMW die Ladesäulen für Praxistests an. Ab Mitte Januar 2014 sollen die Schnelllader auch privaten Nutzern zur Verfügung stehen. In der zweiten Projektphase bis Mitte Juni 2014 erfolgt die Anbindung der Infrastruktur an das Ladesäulenmanagement und an das E.ON Backend-System. In Phase 3, beginnend ab Mitte Juni 2014, läuft der Vollbetrieb des Systems einschließlich der exemplarischen Anbindung an den Marktplatz für Elektromobilitätsservices der Firma hubject.

Die Produktprototypen einer Gleichstromschnellladesäule mit dem neuen Combo-Stecker sowie eine Drehstromladesäule für die A9-Elektrifizierung liefert Siemens. Zudem übernimmt der Konzern die Installation des zentralen Ladesäulenmanagements und des übergeordneten Projektmanagements. Für die Installation der Ladeinfrastruktur, etwa den Netzanschlüssen oder des Aufbaus sind BMW und E.ON zuständig. E.ON fungiert zudem als Betreiber der gesamten Ladeinfrastruktur.

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Ladeinfrastruktur ist Voraussetzung für Akzeptanz

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung, um der Elektromobilität in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen. „Schon heute kann insbesondere im urbanen Umfeld der größte Teil der Autofahrten problemlos mit der verfügbaren Reichweite reiner Elektrofahrzeuge abgedeckt werden“, stellt Dr. Herbert Grebenc, verantwortlich für den Aufbau von Ladeinfrastruktur bei der BMW Group, fest. „Dennoch ist die Möglichkeit, auch längere Strecken zurückzulegen, ganz wesentlich für eine breite Kundenakzeptanz. Von der Elektrifizierung der A9 erwarten wir ein starkes Signal zum flächendeckenden Ausbau der Schnelllade-Infrastruktur in Deutschland und Europa.“ Ab Ende 2013 läuft mit dem BMW i3 das erste rein elektrisch betriebene Großserienfahrzeug der BMW Group in Leipzig vom Band.

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