Elektromobilität Stellantis absolviert Straßentests mit Festkörperbatterie

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Factorial und Stellantis arbeiten gemeinsam an der Festkörperbatterie. In einem Dodge Charger Daytona wird die Technik nun in Straßentests bewertet und verbessert.

Stellantis und Factorial integrieren Festkörperbatterie in Stellantis-Entwicklungsfahrzeug und starten Straßentests.(Bild:  Stellantis)
Stellantis und Factorial integrieren Festkörperbatterie in Stellantis-Entwicklungsfahrzeug und starten Straßentests.
(Bild: Stellantis)

Stellantis und Factorial haben die Zelltechnik „FEST“ (Factorial Electrolyte System Technology) in ein Entwicklungsfahrzeug integriert. Ein umgerüsteter Dodge Charger Daytona wurde für das Testprogramm gewählt. Damit sollen die Leistung und Zuverlässigkeit der Batterie unter Lade- und Fahrbedingungen sowie die Fahrzeugsicherheit überprüft und verbessert werden.

Im vergangenen Jahr haben die beiden Unternehmen Zellen mit einer Energiedichte von 375 Wh/kg, einer Aufladung von 15 auf 90 Prozent in 18 Minuten und einer hohen Sicherheit bei Temperaturen von –30 auf 45 °C demonstriert.

Stellantis passt sein Batteriesystem an

Die FEST-Zellen wurden mit einer neu patentierten mechanischen Architektur, die von Stellantis entwickelt wurde, in das bestehende Batteriepack integriert. Darüber hinaus passte man die Steuerungssysteme und das Pack-Design an, um die Leistung der Zellen zu verbessern und gleichzeitig die Anforderungen im Automobilbereich an Sicherheit und Haltbarkeit zu erfüllen.

„Die Batterieentwicklung ist ein Balanceakt. Es reicht nicht aus, einen einzelnen Parameter zu optimieren. Wir brauchen ein System, das echte Vorteile für echte Fahrzeuge bietet“, unterstreicht Ned Curic, Stellantis Chief Engineering and Technology Officer. „Ebenso wichtig ist die starke Kompatibilität von FEST mit Lithium-Ionen-Herstellungsprozessen, die uns einen entscheidenden Weg zur Skalierung dieser Technik liefert.“

Stellantis ist seit dem Jahr 2021 an dem Unternehmen Factorial beteiligt. Ebenso die Autohersteller Hyundai, Kia und Mercedes-Benz. Letztgenannter OEM ist mit dem Modell EQS und den Akkus des Start-ups über 1.200 Kilometer nach Malmö gefahren – ohne Ladestopp.

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