Halbleiterkrise So abhängig ist die Autoindustrie von TSMC

Autor: Svenja Gelowicz

Über eine halbe Million Fahrzeuge fehlen aufgrund des Chipmangels. Warum die ganze Industrie jetzt auf TSMC schaut und welche Forderungen Audi-Chef Markus Duesmann in Sachen Chipfertigung stellt.

Der Chipmangel kostet den Autobauern im ersten Quartal des Jahres hunderttausende Fahrzeuge.
Der Chipmangel kostet den Autobauern im ersten Quartal des Jahres hunderttausende Fahrzeuge.
(Bild: Audi)

Die Halbleiterkrise bremst die sich vom Corona-Schock erholende Autoindustrie massiv aus. Analysten von IHS Markit haben ausgewertet, dass der Mangel an elektronischen Bauteilen den Autobauern insgesamt 670.000 Fahrzeuge im ersten Quartal des laufenden Jahres kostet. China treffen die Engpässe mit einem Minus von 250.000 Einheiten am härtesten. Die Analysten rechnen damit, dass die wichtige Mikroelektronik noch bis zum dritten Quartal knapp sein wird. Andere Experten rechnen eher mit noch längeren Folgen, die bis ins nächste Jahr reichen können.

Mikroelektronik ist ein viel wichtigerer Schlüssel als Software und die Cloud.

Joe Kaeser, CEO Siemens

Die Analysten von AutoForecast Solutions, die die Produktionspläne der Industrie verfolgen, prognostizierte am Dienstag (2. Februar) wiederum einen Rückgang des Produktionsvolumens um 960.000 Fahrzeugen im Jahr 2021 aufgrund des Halbleitermangels.

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Redakteurin im Ressort Management