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Mobilität

Studie: Die Straßen werden leerer

| Autor/ Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Maximiliane Reichhardt

Steht Europa kurz vor dem „Peak Auto“? Die Studie „2019 Digital Auto Report“ rechnet mittelfristig mit einem Schrumpfen der Fahrzeugflotte.

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Glaubt man einer Studie, dann sinkt die Zahl der Autos in Europa ab Mitte des nächsten Jahrzehnts.
Glaubt man einer Studie, dann sinkt die Zahl der Autos in Europa ab Mitte des nächsten Jahrzehnts.
(Bild: Spotpress)

Die Zahl der Autos auf Europas Straßen steigt bis 2025 – um dann innerhalb von fünf Jahren unter das heutige Niveau zu fallen. Das prognostiziert der „Digital Auto Report“ der PwC-Beratungssparte Strategy&. Demnach soll die Fahrzeugflotte zunächst von heute rund 263 Millionen auf 273 Millionen zur Mitte des kommenden Jahrzehnts wachsen. Bis 2030 erwarten die Experten einen Rückgang auf 258 Millionen Fahrzeuge.

Grund dafür sei die wachsende Zahl von alternativen Mobilitätsangeboten wie Sharing-Modellen oder autonomen Taxis. Die Entwicklung betreffe allerdings nur Europa. In den USA und China wächst die Zahl der Fahrzeuge der Prognose zufolge auch über 2025 hinaus. Vor allem in China, wo 2030 rund 369 Millionen Autos unterwegs sein werden. Heute sind es erst knapp 200 Millionen.

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