Zulieferer Zwei Standorte der Plastic Manufacturing Group gesichert

Von Berit Klotz 1 min Lesedauer

Zwei Standorte der insolventen Plastic Manufacturing Group werden übernommen. Rund 350 Arbeitsplätze sind damit gesichert.

Die Plastic Manufacturing Group stellt unter anderem Kühlergrills für Auotmobilhersteller her.(Bild:  Audi)
Die Plastic Manufacturing Group stellt unter anderem Kühlergrills für Auotmobilhersteller her.
(Bild: Audi)

Der Insolvenzberater der Plastic Manufacturing Group hat sich mit einem Investor geeinigt. Die Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid können fortgeführt werden. Der Standort in Oberlungwitz des Automobilzulieferers, die SKM Plastic Manufacturing, ist nicht Teil der Vereinbarung. Für das Unternehmen fand sich laut des Insolvenzverwalters kein Investor. Die 75 dort beschäftigten Menschen wurden bereits informiert und werden zum 31. Juli gekündigt.

Im November 2025 hatte die Plastic Manufacturing Group Insolvenz angemeldet, auch der amerikanische Mutterkonzern First Brands Group befindet sich in einem Insolvenzverfahren.

Trotz Übernahme Jobabbau in Diepersdorf

In Diepersdorf kommt es allerdings trotzdem zu weiterem Jobabbau: rund 300 Stellen entfallen. Laut Unternehmen gab es dabei aber eine Einigung auf einen Interessenausgleich und Sozialplan. Die Beschäftigten des Standortes werden in einer Transfergesellschaft für bis zu sechs Monate weiterbeschäftigt, können Qualifizierungsmaßnahmen und Unterstützung bei der Suche nach einer Anschlussbeschäftigung in Anspruch nehmen. In Lüdenscheid wird laut Insolvenzverwalter der Großteil der 120 Beschäftigten übernommen.

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