Elektromobilität Svolt baut in China zwei Batteriezellfabriken

Redakteur: Tanja Schmitt

Svolt will seine Produktionskapazität für Batteriezellen verdoppeln. Geld für die Expansionspläne konnte der Automobilzulieferer in einer Finanzierungsrunde sammeln.

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Svolt will in seinem Heimatland China zwei Batteriefabriken bauen. Im Bild das ebenfalls geplante Werk im saarländischen Überherrn.
Svolt will in seinem Heimatland China zwei Batteriefabriken bauen. Im Bild das ebenfalls geplante Werk im saarländischen Überherrn.
(Bild: SHS/Svolt)

Svolt baut in seinem Heimatland China zwei neue Batteriezellfabriken. Ein Werk soll in Suining in der Provinz Sichuan im Westen Chinas entstehen, das andere in Huzhou in der Provinz Zhejiang, etwa zwei Stunden westlich von Schanghai. Beide Fabriken sollen eine jährliche Kapazität von 20 Gigawattstunden haben. Bis 2025 will Svolt laut eigener Aussage seine weltweite Kapazität von 100 GWh auf 200 GWh verdoppeln. Die Bauarbeiten in Huzhou sollen im Oktober beginnen.

Neue Investoren

Zudem konnte das Unternehmen neue Investoren für sich gewinnen und frisches Kapital in Höhe von 450 Millionen Euro einsammeln. Zu den Geldgebern gehören unter anderem LTD, Cathay Capital sowie Great Wall Holdings Limited. Das Geld werde nach Unternehmensangaben in die Forschung und Entwicklung sowie die Kapazitätserweiterung der Produktion gesteckt.

Über Svolt

Svolt Energy Technology gehört zum Automobilhersteller Great Wall Motors. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Lithium-Ionen-Batterien und Batteriesysteme für Elektrofahrzeuge. Dazu gehören Batteriezellen, Module, Packs, Batteriemanagementsysteme aber auch Softwarelösungen. Der Firmensitz befindet sich in Changzhou. Weltweit arbeiten nach eigenen Angaben 3.000 Mitarbeiter für das Unternehmen, die Hälfte davon im Bereich Forschung und Entwicklung.

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