Suchen

Aweba Werkzeugbau Symposium: Made in Germany – Premium und Low Cost

| Redakteur: Thomas Günnel

Was sind die alten Werte und das Qualitätssiegel Made in Germany im Zeitalter der Globalisierung noch wert? Antworten auf diese Frage gab es beim Symposium der Aweba Werkzeugbau Aue.

Firmen zum Thema

Das von der Aweba Werkzeugbau Aue am 12. September veranstaltete Symposium fokussierte auf das Thema: Made in Germany: im Spanungsfeld Premium – Low Cost“.
Das von der Aweba Werkzeugbau Aue am 12. September veranstaltete Symposium fokussierte auf das Thema: Made in Germany: im Spanungsfeld Premium – Low Cost“.
(Foto: Aweba )

Über 300 Teilnehmer aus Industrie, Verbänden, Politik sowie Forschung und Entwicklung nahmen an der Veranstaltung am 12. September teil. „Made in Germany: im Spanungsfeld Premium – Low Cost“ war der Titel des Symposiums, das Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, ehemaliger Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, mit seinem Eröffnungsvortrag und der eingangs gestellten Frage eröffnete.

Die Aweba selbst vertraut als Traditionsbetrieb mit über 125-jährigem Bestehen auf alte Werte, kombiniert mit Innovation und Hightech. Geschäftsführer Udo Binder sieht sein Unternehmen diesbezüglich gut aufgestellt: „Wir fertigen unser gesamtes Werkzeugspektrum für die Bereiche Umformen, Druckgießen, Schneiden und Feinschneiden ausschließlich am Standort Deutschland. Wir haben uns auf komplexe Präzisionswerkzeuge spezialisiert, die vorwiegend im Bereich Powertrain zum Einsatz kommen.“

Bildergalerie

Herausforderung für Gießereibranche

Dass nicht nur der Werkzeugbau, sondern auch die Automobilindustrie, Tier 1 und die komplette Gießereibranche vor großen Herausforderungen stehen, verdeutlichten interessante Vorträge der Gastreferenten: Dr. Josef Meinhardt, Leiter Standardisierung, Konstruktion, Innovationen der Technologie Umformung bei der BMW Group, sprach über Produktionserfahrungen nach der strategischen Neuausrichtung der Presswerke der BMW Group. Die Lage in der Gießereibranche schilderten bekannte Referenten aus unterschiedlichen Blickwinkeln: Prof. Dr.-Ing. Klaus Eigenfeld, Direktor des Gießereiinstitutes der TU Bergakademie Freiberg, beleuchtete den Druckguss im Wandel der Zeit, fragte Gerd Röders, Präsident des Verbandes Deutscher Druckgießereien wie Gießer in der globalen Welt überleben können.

In weiteren Vorträgen informierten renommierte Referenten von OEMs, Zulieferern und Hochschulen über wegweisende Technologien und Verfahren aus den drei Themenfeldern Umformen, Gießen und Schneiden.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 42339312)