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Zulieferer Thyssenkrupp baut in Ungarn

Redakteur: Thomas Günnel

Thyssenkrupp errichtet ein weiteres automobiles Zulieferwerk in Ungarn. Noch in diesem Frühjahr soll der Bau auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern in Debrecen im Osten des Landes beginnen.

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Thyssenkrupp errichtet ein weiteres Werk in Ungarn. Ab dem Jahr 2018 sollen dort Schraubenfedern und Stabilisatoren entstehen.
Thyssenkrupp errichtet ein weiteres Werk in Ungarn. Ab dem Jahr 2018 sollen dort Schraubenfedern und Stabilisatoren entstehen.
(Bild: Thyssenkrupp)

Thyssenkrupp errichtet in Ungarn ein weiteres Werk. Ab dem Jahr 2018 will der Zulieferer dort jährlich insgesamt über sechs Millionen Schraubenfedern und Stabilisatoren herstellen. Zu den Kunden zählen namhafte europäische Automobilhersteller. Die Investitionssumme für das rund 20.000 m² große Werk liegt bei rund 35 Millionen Euro. Mit dieser Investition schafft das Unternehmen bis zum Jahr 2020 am Standort rund 250 neue Arbeitsplätze. Karsten Kroos, Geschäftsführer der Komponentensparte: „Ungarn hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Standort für die internationale Autoindustrie in Europa entwickelt. In den zurückliegenden vier Jahren hat sich die Autoproduktion in Ungarn mehr als verdoppelt. Im vergangenen Jahr wurden dort über 500.000 Pkw hergestellt.“ Bereits im vergangenen Frühjahr hat Thyssenkrupp in der Nähe von Budapest mit dem Bau eines neuen Produktionsstandortes für Motor- und Fahrwerkskomponenten begonnen. Ab 2018 ist dort die Serienproduktion von elektrisch unterstützten Lenksystemen und Zylinderkopfhauben mit integrierten Nockenwellen geplant. Rund 100 Millionen Euro investiert das Unternehmen in diesen neuen Fertigungsstandort. Darüber hinaus betreibt Thyssenkrupp seit 2013 ein Montagewerk für Vorder- und Hinterachsen für den Kunden Audi in Győr.

Ungarn Standort für Software-Entwicklung

Bereits heute betreibt das Unternehmen in Budapest ein Software-Entwicklungszentrum für Lenkungstechnik. Mehr als 500 Softwareingenieure entwickeln dort für die Automobilindustrie Softwarelösungen für elektromechanische Lenksysteme. Auf deren Basis führt das Unternehmen dort auch aktuelle Entwicklungsprojekte durch, etwa „Steer-by-Wire“ sowie die Weiterentwicklung von Assistenzsystemen als Vorstufe des autonomen Fahrens.

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