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Neue Mobilität Uber: „Wollen keine Autos herstellen“

| Autor: Svenja Gelowicz

Die Töne von Uber und über Uber sind deutlich ruhiger, seit der aggressiv auftretende Mitgründer Travis Kalanick nicht mehr an der Spitze des Fahrdienstvermittlers steht. In Deutschland ist dessen Kurs schon länger gemäßigter. Uber Deutschland-Chef Christoph Weigler im Interview über den hiesigen Markt, Kooperationen mit OEMs und Ubers Zukunftspläne.

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Uber Deutschland-Chef Christoph Weigler: „Ride-Pooling bereitet den Verbraucher auf das selbstfahrende Auto vor; solche Veränderungen brauchen Zeit. Gerade in Deutschland haben wir hier einen großen Rückstand.“
Uber Deutschland-Chef Christoph Weigler: „Ride-Pooling bereitet den Verbraucher auf das selbstfahrende Auto vor; solche Veränderungen brauchen Zeit. Gerade in Deutschland haben wir hier einen großen Rückstand.“
(Bild: Uber )

„Taxi-Schreck“ nennen die Medien das Start-up aus dem Silicon Valley; doch seitdem Dara Khosrowshahi, Ex-Chef von Expedia, das Unternehmen leitet, sind die Schlagzeilen um Uber deutlich moderater. Jetzt steht der Fahrdienstvermittler kurz davor, eine Milliarden-Finanzspritze aus Japan zu bekommen: Laut Medienberichten will der Tech-Konzern Softbank bis zu zehn Milliarden Dollar in Uber-Anteile stecken; und für rund eine Milliarde Dollar wolle Softbank Aktien direkt bei Uber zu der bisherigen Firmenbewertung von 68 Milliarden Dollar kaufen. Der Deal soll auch an die Bedingung geknüpft sein, dass der Einfluss des langjährigen Chefs Travis Kalanick weiter eingeschränkt werde.

Im Interview: Christoph Weigler

Und hierzulande? Der Uber Deutschland-Chef Christoph Weigler (34) verkündete jüngst, seine Geschäfte im Ruhrgebiet, in Frankfurt und in Hamburg auszuweiten. Wir haben mit ihm über den hiesigen Markt, Kooperationen mit den OEMs und Ubers Zukunftspläne gesprochen.

Über den Autor

 Svenja Gelowicz

Svenja Gelowicz

Redakteurin Wirtschaft und Mobilität