Prognose VDIK: Schlechtestes Autojahr seit 30 Jahren

Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Lena Straßberger

Corona hat den deutschen Pkw-Markt schwer getroffen. Für das kommende Jahr ist allenfalls eine leichte Besserung zu erwarten.

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Die Pkw-Importeure sind mit dem Jahr 2020 nicht zufrieden
Die Pkw-Importeure sind mit dem Jahr 2020 nicht zufrieden
(Bild: Renault)

Nach dem schlechtesten Autojahr seit 30 Jahren erwartet der Kfz-Importeurs-Verband VDIK für 2021 eine leichte Erholung. Insgesamt könnte die Zahl der Pkw-Neuzulassungen um sieben Prozent auf 3,1 Millionen Einheiten zulegen, so die nun veröffentlichte Prognose. Für eine kräftigere Erholung sieht der Verband im Moment noch keine ausreichende Basis.

Die aktuelle Unsicherheit wegen Corona dürfte sich bis weit ins nächste Jahr hinein fortsetzen. Für den Nutzfahrzeugmarkt rechnet der VDIK mit etwa 370.000 Einheiten, also einem Plus von sechs Prozent.

Boom bei E-Mobilität

Für das aktuelle Jahr rechnen die Branchenvertreter mit 2,9 Millionen Pkw-Neuzulassungen – der niedrigste Wert seit 1990. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Verlust von 700.000 Neuzulassungen. Für Erleichterung sorgte der Boom bei der E-Mobilität.

Der VDIK rechnet mit einem Zuwachs von 220 Prozent auf über 350.000 batteriebetriebene Elektroautos, Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge. 2020 sei damit das Jahr des Durchbruchs der E-Mobilität in Deutschland.

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