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Läpple Wackenhut kehrt zurück

| Redakteur: Bernd Otterbach

Der Voest-Alpine Manager Oliver Wackenhut kehrt zu Läpple und soll die Blechteilefertigung voranbringen. Nach dem Verkauf des Werkzeugbaus setzt das Heilbronner Unternehmen auf mehr Kompetenz im Leichtbau und konkurrenzfähige Preise.

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Die Blechteilefertigung von Läpple beschäftigt derzeit 850 Mitarbeiter an Standorten in Teublitz und Heilbronn und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro.

Der 40-Jährige Wackenhut löst Werner Klenk als Geschäftsführer der Blechteilfertigung ab. Klenk werde das Unternehmen verlassen, teilte Läpple am Mittwoch in Heilbronn mit. Wackenhut leitete als Mitglied der Geschäftsführung bereits von Juli 2009 bis März 2010 die Blechteilefertigung von Läpple. Zuvor baute er die ehemalige US-Tochter von Läpple, LSP (Läpple Spartanburg Products), auf. Nach 15 Jahren im Unternehmen wechselte er im April 2010 zum österreichischen Stahlkonzern Voestalpine. Bei der Voestalpine Polynorm Group war er Vice President Sales.

Personalkarussell dreht sich weiter

Mit dem Wechsel dreht sich das Personalkarussell bei Läpple weiter. 2008 trennten sich das Unternehmen und der Vorstandschef Wolf-Peter Graeser „einvernehmlich“ und „mit sofortiger Wirkung“, da es „unterschiedliche Auffassungen über die künftige Geschäftspolitik“ gegeben habe. Finanzvorstand Ralf Herkenhoff übernahm vorübergehend zusätzlich die Aufgaben des Vorstandschefs. Zum 1. Dezember 2008 wurde Dr.-Ing. Daniel Böhmer zum Sprecher des Vorstands bestellt. Im Februar 2010 verließ Böhmer das Unternehmen wieder. Der im Februar 2009 zunächst als dritter Vorstand angetretene Olaf Hedden wurde durch den neu formierten paritätisch besetzten Aufsichtsrat zum Sprecher des Vorstandes bestimmt.

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