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Auszeichnung Webasto erhält BMW Supplier Innovation Award

Autor: Jens Scheiner

Webasto hat am 21. November den BMW Supplier Innovation Award in der Kategorie „Efficient Dynamics“ erhalten. Der bayerische OEM würdigte die Innovationsleistung für den Frontspriegel im Cabrio-Dachkonzept des BMW i8 Roadsters.

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Bei der Verleihung des BMW Supplier Innovation Awards 2018 (v.l.n.r.): Dr. Stefan Floeck (BMW Group), Dr. Holger Engelmann (Chairman of the Management Board, Webasto SE), Jong Hyun Kim (LG Chem), Tom Gold (BWI Poland Technologies), Dr. Nicole Haft-Zboril (BMW Group).
Bei der Verleihung des BMW Supplier Innovation Awards 2018 (v.l.n.r.): Dr. Stefan Floeck (BMW Group), Dr. Holger Engelmann (Chairman of the Management Board, Webasto SE), Jong Hyun Kim (LG Chem), Tom Gold (BWI Poland Technologies), Dr. Nicole Haft-Zboril (BMW Group).
(Bild: Webasto)

Der Automobilzulieferer Webasto hat den BMW Supplier Innovation Award in der Kategorie „Efficient Dynamics“ erhalten. Der Award wird seit 2014 alle zwei Jahre verliehen und zeichnet Zulieferer für ihre Innovationen und herausragenden Entwicklungsleistungen aus. Bereits im Jahr 2016 gewann das Unternehmen den Preis in der Kategorie „Emotional Experience“ mit dem Sky Lounge Panoramadach der 7er Baureihe.

In diesem Jahr wurde Webasto für den Frontspriegel im Cabrio-Dachkonzept des BMW i8 Roadsters prämiert. Der Automobilzulieferer hat dafür Paper Honey Comb, ein für den Cabrio-Verdeckbau neuartiges Material, gewählt und es mit der Technik des sogenannten Composite Spray Moldings bearbeitet. Die Papierwaben im Kern des Bauteils werden mit einem Gemisch aus Polyurethan und verstärkenden Glasfasern ummantelt. Die Gewichtseinsparung gegenüber Stahl: rund 50 Prozent.

Cabrio-Dachsystem für Architektur eines Hybrid-Sportwagens

Um der spezifischen Architektur des Hybrid-Sportwagens gerecht zu werden, gingen die Webasto Cabrio-Spezialisten neue Wege. Für den Ablageprozess des Verdecks entwickelten sie eine Ablagebewegung, die den begrenzten Bauraum bestmöglich nutzen soll und das Faltverhalten des Verdeckstoffes verbessert. Dabei werden die Segmente des Softtops während des Öffnungsprozesses gedreht und vertikal im Verdeckkasten hinter den Sitzen verstaut.

Eine weitere technische Neuerung ist das Heckscheibenmodul mit einer dreidimensional geformten Heckscheibe. Beim Öffnen des Verdecks fährt die Heckscheibe automatisch in eine um etwa 30 Millimeter erhöhte Position und dient als gläsernes Windschott. Per Knopfdruck kann der Fahrer es in beliebiger Höhe positionieren. Die Heckscheibe lässt sich auch bei geschlossenem Dach absenken, so dass die Passagiere die Frischluftzufuhr ganz individuell regulieren können.

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Über den Autor

 Jens Scheiner

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Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE