China-Marke Wie BYD Deutschland erobern will

Von Andreas Wehner

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BYD verkauft zunächst an zwei deutschen Standorten seine E-Autos. Das Vertriebsnetz soll jedoch schnell wachsen. Wir haben mit Importeurschef Lars Pauly über die Pläne der Chinesen für Deutschland gesprochen.

In Köln sorgt derzeit ein neuer Shop für das Interesse der Passanten: ein Showroom für BYD der Autohausgruppe Senger.
In Köln sorgt derzeit ein neuer Shop für das Interesse der Passanten: ein Showroom für BYD der Autohausgruppe Senger.
(Bild: Senger-Gruppe)

Die ersten beiden deutschen Stores des chinesischen Autobauers BYD haben zum Jahreswechsel eröffnet. Schnell sollen weitere Standorte folgen – von mittelfristig rund 100 Betrieben ist die Rede. Dabei ist BYD in Sachen Vertriebskanäle zunächst recht klassisch unterwegs und setzt vor allem auf Verkäufe durch die Partner. „Wir werden demnächst unsere Finanzierungs- und Leasingkonditionen bekannt geben“, kündigte Lars Pauly, CEO von Hedin Electric Mobility, an. Die Tochter des schwedischen Auto-Distributeurs Hedin Mobility Group ist in Deutschland für Vertrieb, Marketing und den Händlernetzaufbau zuständig.

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Einen Online-Shop oder ein Abo-Angebot gibt es bislang nicht. „Das kann sich aber natürlich ändern“, sagte der Manager. Hedin arbeitet mit wenigen großen Autohandelsgruppen zusammen, die die Marke in ihrem definierten Vertriebsgebiet selbstständig entwickeln sollen.