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Interview Wolfgang Hatz: „Plug-in-Hybride sind für mich die Technik der Zukunft“

| Redakteur: Claus-Peter Köth

Porsche-Entwicklungschef Wolfgang Hatz über die weltweite Verteilung der Antriebsarten im Jahr 2020, Alternativen zur Lithium-Ionen-Batterie und die Chancen der Brennstoffzelle als Energiespeicher.

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Porsche-Entwicklungschef Wolfgang Hatz (r.) im Interview mit »Automobil Industrie«-Chefredakteur Claus-Peter Köth auf dem Genfer Automobilsalon 2015.
Porsche-Entwicklungschef Wolfgang Hatz (r.) im Interview mit »Automobil Industrie«-Chefredakteur Claus-Peter Köth auf dem Genfer Automobilsalon 2015.
(Foto: Christian Otto)

Mit Prognosen halte ich mich zurück. Lieber äußere ich mich zu den Tatsachen: Bei Panamera und Cayenne verkaufen wir weltweit zwischen 10 und 15 Prozent Plug-in-Hybride. Wie das in fünf Jahren aussieht, weiß ich nicht. Aber ich weiß eines: Wir stehen sehr unter Druck, den CO2-Ausstoß unserer Modelle weiter zu reduzieren. Die Plug-in-Hybrid-Technologie ist für mich dabei die Technik der Zukunft.

Ein reines Elektroauto von Porsche haben Sie bislang aufgrund der geringen Reichweite ausgeschlossen. Jetzt hat Audi in Genf den R8 e-tron vorgestellt, mit einer Reichweite von 450 Kilometern. Ist das Konzept auch für Porsche geeignet?

Ich bleibe bei meiner schon mehrfach getätigten Aussage: So lange ich mit einem Elektro-Porsche nicht von Stuttgart an den Bodensee und zurück oder von München in die Berge und zurück fahren kann – und zwar mit Fahrspaß – ist das kein Thema für uns. Aber wenn die Batterien einmal so weit sind, werden wir auch über rein batterieelektrische Fahrzeuge nachdenken.