NAIAS 2013 ZF: Neuheiten bei Getriebe und Fahrwerk

Redakteur: Thomas Günnel

Das weltweit erste 9-Gang-Automatgetriebe, Leichtbau-Konzepte im Fahrwerk und ein adaptives Dämpfungssystem für die Hinterachse sind die Schwerpunkte des Automobilzulieferkonzerns ZF Friedrichshafen auf der NAIAS (North American International Auto Show) vom 14. bis 27. Januar 2013 in Detroit.

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Die ZF Friedrichshafen stellt auf der NAIAS (North American International Auto Show) vom 14. bis 27. Januar 2013 in Detroit Neuheiten bei Getriebe und Fahrwerk vor.
Die ZF Friedrichshafen stellt auf der NAIAS (North American International Auto Show) vom 14. bis 27. Januar 2013 in Detroit Neuheiten bei Getriebe und Fahrwerk vor.
(Foto: ZF Friedrichshafen)

Das neue 9-Gang-Automatgetriebe für Pkw mit Front-Quer-Antrieb senkt laut ZF im Vergleich zu heute gängigen 6-Gang-Automatgetrieben für diese Antriebskonfiguration den Kraftstoffverbrauch um zehn bis 16 Prozent. Es deckt mit zwei Baureihen einen Drehmomentbereich von 200 bis 480 Newtonmeter ab. Mittels des zugrunde liegenden Baukastenprinzips lässt sich das Basisgetriebe je nach Bedarf auch bei beengtem Bauraum ergänzen: zum Beispiel um Anfahrelemente, Hybrid- und Allrad-Anwendungen. Der Serienanlauf des neuen Getriebes startet noch im Jahr 2013, die Produktion erfolgt am neuen ZF-Produktionsstandort in Gray Court, South Carolina.

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Leichtbau im Fahrwerk

Zum Leichtbau im Fahrwerk trägt das Konzept eines Leichtbau-Federbein-Radträgermoduls bei. Es wiegt nur halb so viel wie konventionelle Stahl-Aluminium-Module. Möglich wurde das mittels konstruktivem Leichtbau und Materialmix. In einer weiteren Studie zeigt der Friedrichshafener Zulieferer eine Pkw-Hinterachse mit radführender Querblattfeder aus glasfaserverstärktem Kunststoff.

CDC für die Hinterachse

Ein Plus an Sicherheit und Fahrkomfort verspricht ZF mit dem adaptiven Dämpfungssystem CDC für die Hinterachse, kurz CDC 1XL („One Axle“). In dieser speziellen Hinterachskonstruktion ist CDC nun auch in kleineren Fahrzeugen wirtschaftlich einsetzbar. Das System passt die Dämpfungshärte in Sekundenbruchteilen der Fahrsituation an und gewährleistet dadurch einen besseren Bodenkontakt der Räder.

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