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Mobilität ZF zeigt Konzeptauto für die Stadt

| Autor / Redakteur: Jürgen Goroncy / Thomas Günnel

Extrem wendig, lokal emissionsfrei sowie vernetzt mit Fahrer und Umwelt: Mit dem Smart Urban Vehicle zeigt ZF, welches Potenzial die intelligente Vernetzung einzelner Fahrwerk-, Antriebs- und Fahrerassistenzsysteme in sich trägt.

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Extrem wendig, lokal emissionsfrei sowie vernetzt mit Fahrer und Umwelt: Mit dem Smart Urban Vehicle zeigt ZF das Potenzial intelligenter Vernetzung einzelner Fahrwerk-, Antriebs- und Fahrerassistenzsysteme.
Extrem wendig, lokal emissionsfrei sowie vernetzt mit Fahrer und Umwelt: Mit dem Smart Urban Vehicle zeigt ZF das Potenzial intelligenter Vernetzung einzelner Fahrwerk-, Antriebs- und Fahrerassistenzsysteme.
(Foto: ZF Friedrichshafen)

„Mit dem Smart Urban Vehicle zeigt ZF, welche konkreten Lösungen für den städtischen Individualverkehr wir heute schon allein dadurch erzielen können, wenn bestehende Technologien und Systeme im Fahrzeug miteinander vernetzt werden, sie mit dem Fahrer, mit dessen Verhalten und mit der Umwelt interagieren oder sie auf Datenmaterial zugreifen lassen, das mittels Cloud Connectivity an jedem beliebigen Ort zur Verfügung steht“, erklärt Dr. Stefan Sommer, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG. „Gleichzeitig markiert diese Studie gewissermaßen auch einen Startpunkt, von dem aus sich die Konzepte für die urbane Mobilität der Zukunft sehr konkret weiterdenken lassen – auch im Hinblick auf die neuen Kompetenzfelder, die aus der Übernahme von TRW für den ZF-Konzern erwachsen.“

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Komplett neu aufgebaut

Das Smart Urban Vehicle wurde auf Basis eines Standard-Kleinwagens komplett eigenständig aufgebaut. Die Traktionsbatterie, die in insgesamt drei Modulen an der Vorder- und Hinterachse Platz findet, versorgt die zwei radnahen Elektromotoren an der Verbundlenker-Hinterachse mit Strom. Jede der zwei Antriebseinheiten entwickelt 40 Kilowatt Leistung, die Maximaldrehzahl beträgt 21.000 Umdrehungen pro Minute. So erreicht das grundsätzlich auf den innerstädtischen Verkehr ausgelegte Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 150 Kilometern pro Stunde.

Wendig durch die Stadt

„An der Vorderachse haben wir ein neues Konzept mit einem Einschlagwinkeln von bis zu 75 Grad realisiert“, erklärt Dr. Harald Naunheimer, Leiter Forschung und Entwicklung der ZF. Das innovative Fahrwerkkonzept reduziert damit den Lenkaufwand bei Park- und Wendemanövern deutlich und erhöht damit vor allem die Wendigkeit des Kleinwagens: Dank des veränderten Radeinschlags verringert sich der Wendekreis-Durchmesser auf weniger als sieben Meter. Unterstützt werden die Lenkbewegungen an der Vorderachse vom Torque-Vectoring-System des Hinterachsantriebs, das die Antriebskraft individuell auf die beiden Hinterräder verteilt und das Anfahren bei derartig großen Radeinschlägen erst ermöglicht. Damit lässt sich das Konzeptfahrzeug auch in äußerst kleine Parklücken von etwa vier Metern Länge bequem in meist nur einem Zug manövrieren.

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