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Elektromobilität

ZSW will Stapeltechnik für Lithium-Ionen-Zellen nutzen

| Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW) in Ulm erweitert seine Pilotfertigung für Lithium-Ionen-Zellen: Im Rahmen des Projekts „Stack“ nutzt das Institut künftig auch die so genannte Stapeltechnik.

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Mit der Stapeltechnik will das ZSW künftig Lithium-Ionen-Zellen unter anderem kostengünstiger fertigen.
Mit der Stapeltechnik will das ZSW künftig Lithium-Ionen-Zellen unter anderem kostengünstiger fertigen.
( Bild: ZSW )

Prismatische Batteriezellen mit Flachwickeln haben sich in der Praxis gut bewährt und sind bei der deutschen Automobilindustrie weit verbreitet für den Einsatz in Elektroautos. Künftig sollen Elektrodenbänder in der Zelle anstatt gewickelt auch gestapelt werden, teilte das ZSW am Montag (8. Januar) mit. Das spare Platz und habe einen homogeneren Zellaufbau zur Folge.

Die Entwicklung eines ultraschnellen Herstellprozesses soll durch den Einsatz einer neuen Produktionsanlage und neuer Materialien erfolgen. Die Wissenschaftler am ZSW wollen mit einem High-Tech-Stapler und einem Separator Musterzellen im industriellen Maßstab herstellen und evaluieren. Im Fokus soll der Vergleich von Wickelzellen mit Stapelzellen im PHEV-1-Format stehen.

Über „Stack“

Zum Projektverbund gehören die Industriepartner Manz AG, ein Anlagenhersteller für die Produktion von Batterien auf Lithium-Ionen-Basis, und die Freudenberg Performance Materials SE & Co. KG, ein Materiallieferant mit umfangreicher Erfahrung zu Separatoren. Das Forschungsprojekt „STACK“ hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) mit insgesamt 2,7 Millionen Euro gefördert. Es hat im Januar 2018 begonnen.

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