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Wirtschaft Zulieferer PWO und Marelli Automotive Lighting streichen Jobs

| Redakteur: Svenja Gelowicz

Die beiden Autozulieferer aus Baden-Württemberg streichen insgesamt mindestens 400 Arbeitsplätze und wollen so in der Krise Geld sparen.

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Blick in die Fertigung von PWO: Montagelinie für Instrumententafelträger.
Blick in die Fertigung von PWO: Montagelinie für Instrumententafelträger.
(Bild: PWO)

Der Jobabbau in der Automobilindustrie geht weiter: Jetzt haben die beiden Zulieferer PWO und Marelli Automotive Lighting angekündigt Arbeitsplätze abzubauen. Marelli Automotive Lighting aus Reutlingen will 250 von etwa 930 Jobs bis 2024 streichen. Das berichtet unter anderem die „Stuttgarter Zeitung“ am Mittwoch. Außerdem würde die Wochenarbeitszeit von 35 auf 30 Stunden verringert. Grund sei laut Unternehmensführung ein „strukturelles Kostenproblem“, heißt es weiter. Der Lichtspezialist gehört mittlerweile dem Investor Kohlberg Kravis Roberts, gegründet haben es 1999 Magneti Marelli und Bosch.

Auch der Zulieferer Progress-Werk Oberkirch (PWO) baut Jobs ab. Laut dem „Offenburger Tageblatt“ (7. Oktober) geht es um 150 bis 200 Stellen. Damit will der Leichtbau-Spezialist bereits ab dem nächsten Jahr etwa zwölf Millionen Euro sparen. Das Unternehmen mit Sitz in Oberkirch beschäftigt circa 1.450 Mitarbeiter. „In Anbetracht der wirtschaftlichen Lage sind diese Einsparungen am Standort Oberkirch neben temporären Maßnahmen, die auch weiterhin voll ausgeschöpft werden, zwingend erforderlich“, erklärte die Geschäftsleitung.

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