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Wirtschaft

Zulieferer und ihre Shuttles – ein Versteckspiel

| Autor: Svenja Gelowicz

Conti, Bosch, ZF oder Schaeffler zeigen ihre Hightech-Shuttles gerne her. Trotzdem streiten sie vehement ab, selbst zum Fahrzeugbauer aufsteigen zu wollen. Dabei bietet der künftige Transport viele Geschäftsmöglichkeiten für Lieferanten – auch abseits einer eigenen Produktion.

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Die französischen Start-ups Navya (Bild) oder Easymile stellen elektrifizierte und automatisierte Shuttles her. Wenn es nach Stadtplanern geht, sollen solche Fahrzeuge bald den Verkehr entlasten und Personen von A nach B befördern.
Die französischen Start-ups Navya (Bild) oder Easymile stellen elektrifizierte und automatisierte Shuttles her. Wenn es nach Stadtplanern geht, sollen solche Fahrzeuge bald den Verkehr entlasten und Personen von A nach B befördern.
(Bild: Navya)

Tatsächlich sieht es innen sehr steril aus. Weiße Sitze aus Glattleder, helles Licht, viel Glas. Kein Schnickschnack. Der Vergleich des Bosch-Shuttles mit einer Arztpraxis passt also. Den zog Bosch-Geschäftsführer Markus Heyn scherzend auf der hauseigenen Fachkonferenz „Connected World“ Mitte Mai.

Weniger in das Bild fügt sich das vehemente Abstreiten der Stuttgarter, wenn es um die Fähigkeiten geht, dieses Shuttle auch selbst zu bauen. Dabei räumen einige Branchenexperten dem schwäbischen Lieferanten große Chancen ein, eigene Fahrzeuge für den jungen Markt der selbstfahrenden Shuttles zu produzieren.

Über den Autor

 Svenja Gelowicz

Svenja Gelowicz

Autojournalistin