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Produktion Allgaier eröffnet neue Produktionshalle

| Redakteur: Jens Scheiner

Der Allgaier Konzern eröffnete, nach dem Standort in Oelsnitz, ein weiteres Werk in Deutschland, in dem Karosseriekomponenten für die Automobilindustrie gefertigt werden.

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Am Mittwoch (11. November) eröffnete der Allgaier Konzern ein weiteres Werk in Deutschland, in dem Karosseriekomponenten für die Automobilindustrie gefertigt werden.
Am Mittwoch (11. November) eröffnete der Allgaier Konzern ein weiteres Werk in Deutschland, in dem Karosseriekomponenten für die Automobilindustrie gefertigt werden.
(Foto: Allgaier)

Wie das Unternehmen mitteilte hat die Ansiedlung im Vogtland strategische Gründe. Die im Besitz der Familie Hundt befindliche Unternehmensgruppe nutzt damit die Transport- und Logistikvorteile der Belieferung der sächsischen und bayerischen Automobilzentren sowie von Werken in Tschechien und der Slowakei. „Wir sind sehr froh und stolz, dass unser Werk in Rekordzeit gebaut werden konnte und zuversichtlich, dass wir mit OEMs, die Fertigungen in Sachsen und Bayern sowie angrenzenden Ländern haben, durch die räumliche Nähe den strategischen Vorteil ausbauen und unser Liefervolumen erhöhen können.“ erläutert Helmar Aßfalg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Allgaier Werke GmbH.

In einem feierlichen Rahmenprogramm wurden in den neuen Werkhallen die Kernkompetenzen der Firma vorgestellt. Im Mittelpunkt der Präsentationen stand das von Allgaier entwickelte Kaltumformverfahren für höherfeste Stähle Variotempo. Diese Umformmethode wird ab Frühjahr 2016 durch die erste für dieses Verfahren gebaute Presse am Standort Oelsnitz in der Produktion eingesetzt. Das Werk wurde, dank der Beratung und Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH, in nur neun Monaten errichtet.

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