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Opel Astra OPC App für den CAN-Bus

| Redakteur: Thomas Günnel

Opel bietet technikbegeisterten Kunden vorausgewählte Informationen aus dem CAN-Bus (Controller Area Network) zur Anzeige und Analyse direkt auf dem iPhone an. Die entsprechende App gibt es für weniger als einen Euro im App-Store.

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Für Technikbegeisterte: Mit der App die Opel für den Astra OPC anbietet, sind Fahrzeugdaten direkt aus dem CAN-Bus darstellbar.
Für Technikbegeisterte: Mit der App die Opel für den Astra OPC anbietet, sind Fahrzeugdaten direkt aus dem CAN-Bus darstellbar.
(Opel)

Der CAN-Bus als zentrales System vereint und verbindet alle elektronischen Kontrolleinheiten aus verschiedenen Bereichen des Fahrzeugs. Nutzer eines Apple-Smartphones können ab sofort die neue Anwendung für 0,79 Euro aus dem AppStore herunterladen. Das Angebot ist weltweit erstmals im Astra OPC verfügbar – der sportlichsten Variante der Opel-Kompaktbaureihe.

Bis zu 60 Werte darstellbar

Das Auslesen des CAN-Bus war bislang Fachwerkstätten mit spezieller Software vorbehalten. Auf dem iPhone sind bis zu 60 verschiedenen Daten in Echtzeit darstellbar: darunter Ladedruck, Querbeschleunigung, Drehmoment und Gaspedalstellung. Zudem lassen sich die Daten speichern, später auswerten oder mit anderen Nutzern vergleichen. Mit Hilfe eines mit GPS verbundenen Lap-Timers können Rennsportfans auf Rennstrecken wie dem Nürburgring Rundenzeiten analysieren. So lassen sich beispielsweise Bremspunkte oder die Geschwindigkeit innerhalb bestimmter Sektorenzeiten analysieren. Zusätzlich können die auftretenden G-Kräfte in bestimmten Kurven gemessen werden.

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Smartphone-Controller notwendig

Um den vollen Funktionsumfang der OPC PowerApp zu nutzen, ist ein spezieller Smartphone-Controller notwendig. Er ist ab dem 12. Juni 2012 bestellbar, kostet 290 Euro ab Werk oder ist als Zubehör beim Opel-Servicepartner erhältlich. Das Modul ist direkt mit dem CAN-Bus des Fahrzeugs verbunden und überträgt seine Daten mit einer Frequenz von 30 Hertz an das iPhone. Das Smartphone lässt sich an die optional erhältliche FlexDock-Station koppeln. Das soll die Bedienung der OPC PowerApp und die Ablesbarkeit der Daten verbessern.

Android ab dem Jahr 2013

Sieben verschiedene Display-Einstellungen und Farben sind für den Nutzer verfügbar, alle mit dem OPC-Logo versehen. Dazu gehören eine Analoganzeige, G Kraft-Messanzeige, ein Digitaldisplay, eine Anzeige für das Über- und Untersteuern, ein Säulen- sowie Liniendiagramm und eine Karte. Die OPC PowerApp ist mit dem iPhone (ab iPhone 3GS), iPad 2 sowie iPod Touch (ab der dritten Generation) kompatibel. Eine Anwendung für Android-Systeme ist für Anfang 2013 vorgesehen.

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