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Entwicklungsdienstleister ASAP investiert in neues Prüfzentrum für E-Mobilität

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

ASAP baut in Sachsenheim bei Stuttgart ein neues Prüfzentrum für Elektromobilität. Der Entwicklungsdienstleister will dort auch die Prüfung von Systemen höherer Spannungslagen ermöglichen.

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ASAP will ein neues Prüfzentrum für Elektromobilität eröffnen.
ASAP will ein neues Prüfzentrum für Elektromobilität eröffnen.
(Bild: Asap )

ASAP baut in Sachsenheim bei Stuttgart ein neues Prüfzentrum für Elektromobilität. Im Jahr 2018 hat der Entwicklungsdienstleister sein Test- und Erprobungszentrum in Ingolstadt erweitert. Nun will er auch in Sachsenheim in mehrere neue Prüfstände für hochperformante E-Antriebe und E-Antriebsachsen investieren. Das neue Prüfzentrum soll mit 2.000 Quadratmetern genügend Fläche für weitere geplante Prüfanlagen bieten und im Sommer 2019 offiziell eingeweiht werden. Standortübergreifendes Arbeiten und Synergien innerhalb der Unternehmensgruppe sollen eine schnelle Umsetzung ermöglichen. ASAP-Experten anderer Standorte begleiten den Aufbau der neuen Prüffelder. Eine besonders enge Zusammenarbeit ist künftig mit den Entwicklungsstandorten in Weissach und Stuttgart geplant, die die neu geschaffenen Infrastrukturen intensiv nutzen wollen.

ASAP: Prüfung von Systemen höherer Spannungslagen

Am Markt decken übliche Prüfstände Leistungen bis zu 250 kW ab. Bei ASAP haben die Prüfstände für hoch performante E-Maschinen eigenen Angaben zufolge eine höhere Leistung: Sie bieten eine Spitzenleistungen von bis zu 700 kW mechanisch und über 800 kW elektrisch sowie einen erhöhten Drehzahlbereich von über 20.000 U/min. Ein Batteriesimulator mit einer stabilen und realitätsgetreuen HV-Bordnetz-Speisung von bis zu 1.200 Volt soll auch die Prüfung von Systemen höherer Spannungslagen ermöglichen.

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