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Automatisiertes Fahren Atlatec: Ein Karlsruher Start-up kartiert die Welt

| Autor: Svenja Gelowicz

Das Start-up Atlatec aus Karlsruhe entwickelt 3-D-Karten für automatisiertes Fahren. Wie das Unternehmen dafür weltweit Straßen kartiert, und warum das günstiger und großflächiger gehen könnte als bei anderen Unternehmen.

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Für die 3-D-Karten braucht man ein „vollständig vermessenes Straßennetz“, so Atlatec-CEO Henning Lategahn.
Für die 3-D-Karten braucht man ein „vollständig vermessenes Straßennetz“, so Atlatec-CEO Henning Lategahn.
(Bild: Atlatec)

Gründer und Start-ups leiden besonders unter der Corona-Pandemie. Sie haben zumeist keine dicken Finanzpolster und sind oft auf Investoren angewiesen. Eine Umfrage des Bundesverbands Deutsche Start-ups kommt zum Schluss, dass über 70 Prozent der Unternehmen um ihre Existenz fürchten.

Henning Lategahn ist Gründer des Start-ups Atlatec aus Karlsruhe. Befragt man ihn zur aktuellen Situation, kommt er vor allem auf seine Mitarbeiter zu sprechen: „Das Teamgefüge geht ein Stück weit verloren. Man merkt, wie wichtig gemeinsame Kaffeepausen und Mittagessen sind.“ Trotzdem ist sein Unternehmen mit 32 Mitarbeitern eines, das zwar einen Auftragseinbruch erwartet, jedoch keine Existenzsorgen hat. Und das, obwohl es laut Lategahn „zu hundert Prozent“ an der kriselnden Autoindustrie hängt.

Über den Autor

 Svenja Gelowicz

Svenja Gelowicz

Redakteurin Wirtschaft und Mobilität