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Motorsport Engineering ATS beliefert DTM mit Einheitsrädern

Redakteur: Wolfgang Sievernich

Ab 2017 sollen alle Audi, BMW und Mercedes mit Einheitsrädern von ATS fahren; der Vertrag wurde für drei Jahre unterzeichnet.

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Ab 2017 starten alle DTM-Tourenwagen auf Rädern von ATS; der Vertrag wurde für drei Jahre geschlossen.
Ab 2017 starten alle DTM-Tourenwagen auf Rädern von ATS; der Vertrag wurde für drei Jahre geschlossen.
(Foto: ATS)

Das Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) setzt auf einen großen Anteil an Einheitsteilen. Ob das einheitliche Kohlefaser-Monocoque, das Motor-Steuergerät, das Getriebe oder die Reifen – in Summe sind es über 50 Teile die bei den Tourenwagen-Prototypen von exklusiven Zulieferern kommen. Ab 2017 sind es auch die Räder. Konnten die Automobilhersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz bislang ihre eigenen Räder-Partner mitbringen, so werden die Fahrzeuge ab dem kommenden Jahr von ATS mit Einheitsrädern ausgestattet. Die Uniwheels-Marke liefert Aluminium-Schmiederäder in den Größen 12x18 für die Vorderachse und 13x18 für die Hinterachse. Mit einer hochfesten Sonderlegierung versehen sollen sie den Ansprüchen an Festigkeit und Steifigkeit entsprechen.

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Tests ab Sommer

Im Sommer dieses Jahres will ATS die Teams mit Testkontigenten ausstatten. Die Fertigung erfolgt in Deutschland. ATS beliefert bereits seit Jahren die im Rahmenprogramm startende Formel 3 Europameisterschaft und machte sich in den Siebziger und Achtziger Jahren mit einem eigenen Rennstall einen Namen in der frühen Formel 1. In der Folge kamen Tourenwagen, GT, DTM und Formel-Räder hinzu.

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