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Digitale Fabrik Audi trägt zweiten „Smart Factory Hackathon“ aus

| Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Vergangene Woche hat Audi den „Smart Factory Hackathon“ ausgetragen. Bei dem Wettbewerb traten rund 80 internationale Teilnehmer an, um künftige Softwarelösungen basierend auf Audi-Datensätzen zu entwickeln. Gewonnen haben Studenten aus Deutschland.

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Das Team „Tricycle“ gewann den Programmierwettbewerb mit seinem Konzept zum Thema „Fehlerzuordnung im Karosseriebau“.
Das Team „Tricycle“ gewann den Programmierwettbewerb mit seinem Konzept zum Thema „Fehlerzuordnung im Karosseriebau“.
(Bild: Audi)

Vom 4. bis 6. Oktober fand im Audi Forum in Ingolstadt der zweite „Smart Factory Hackathon“ des Automobilherstellers statt. Bei dem Programmierwettbewerb traten rund 80 Teilnehmer aus zehn Ländern in drei- bis fünfköpfigen Teams an, um zukunftsweisende Software-Systeme zu entwickeln. Als Basis stellte Audi den Teams echte Datensätze aus der Produktion zur Verfügung.

Für die Ideen-Entwicklung hatten die Teilnehmer 25 Stunden Zeit – angelehnt an die 25. Stunde bei Audi, die symbolisch für den Zeitgewinn beim autonomen Fahren steht. Eine sechsköpfige Jury, bestehend aus Audi-Experten, externen IT-Spezialisten sowie Unternehmensberatern, soll die Ergebnisse hinsichtlich technischer Methodik, Benutzerfreundlichkeit, Mehrwert und Art der Präsentation bewertet haben, die Meinung des Publikums soll ebenfalls mit eingeflossen sein.

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Gewinnerteam aus Deutschland

Das Team „Tricycle“ aus Karlsruhe und München, bestehend aus Maximilian Backenstos, Svenja Seip und Niel Wagensommer, gewann den Wettbewerb mit seinem Konzept zum Thema „Fehlerzuordnung im Karosseriebau“. Sie haben ein lineares Modell entwickelt, mit dem sich schon frühzeitig potenzielle Fehler der Karosseriemaße voraussagen lassen sollen. Anhand dessen soll bereits an kleineren Werteabweichungen feststellbar sein, wo später Fehler entstehen könnten und wie sich diese vorab vermeiden lassen. Dies soll eine höhere Prozessstabilität ermöglichen und präventiv Ausschuss vermeiden.

Laut Audi sollen die besten Prototypen künftig in die Produktion umgesetzt werden. Rund zwei Drittel der Ideen aus dem ersten „Smart Factory Hackathon“ von 2016 treibe der Automobilhersteller aktuell voran.

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