Podcast Autonomes Fahren: UN-Regelwerk ist ein „riesengroßer Schritt nach vorn“

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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TÜV-Rheinland-Manager Matthias Schubert spricht im Podcast über Robotaxis in München, wo Europa im Tech-Rennen zurückliegt – und warum autonomes Fahren doch kein Tempolimit benötigt.

Wir haben mit Matthias Schubert vom TÜV Rheinland gesprochen. Nachzuhören im Podcast „Parallelstraße“.(Bild:  Vogel Communications Group/TÜV Rheinland)
Wir haben mit Matthias Schubert vom TÜV Rheinland gesprochen. Nachzuhören im Podcast „Parallelstraße“.
(Bild: Vogel Communications Group/TÜV Rheinland)

Autonomes Fahren nimmt in Europa Fahrt auf – doch beim entscheidenden Technologie-Stack hinkt der Kontinent hinterher. Das sagt Matthias Schubert, Executive Vice President Mobility beim TÜV Rheinland, in der neuen Folge des Podcasts „Parallelstraße“ von Automobil Industrie. Im Gespräch mit Chefredakteur Claus-Peter Köth ordnet Schubert die aktuelle Entwicklung beim autonomen Fahren ein – von Regulatorik bis Marktreife.

Zur geplanten Erprobung von Robotaxis durch Uber und das israelische KI-Unternehmen Autobrains in München sagt Schubert: „Das ist technologisch heute alles kein Problem mehr. Die Autos sind so weit, auch der Rechtsrahmen ist in Deutschland so weit.“ Weitere Projekte in europäischen Metropolregionen seien bereits in der Pipeline.

UN-Regelwerk als „riesengroßer Schritt nach vorn“

Große Hoffnungen setzt Schubert in das im Juli verabschiedete UN-ECE-Regelwerk für autonome Fahrzeuge, an dem unter anderem China, die EU, die USA und Japan beteiligt waren. Die Umsetzung in europäisches Recht erwartet er im Frühjahr 2027. Zudem verändere das Regelwerk den Zulassungsprozess fundamental.

Weshalb er die oft geäußerten These, ohne Tempolimit sei autonomes Fahren in Deutschland nicht möglich, für falsch hält, Europas Probleme beim Software-Stack für autonomes Fahren und die Kontrolle von Assistenzsystemen bei der Hauptuntersuchung: Die vollständige Folge „Parallelstraße“ mit Dr. Matthias Schubert, Executive Vice President Mobility beim TÜV Rheinland, finden Sie hier zum Nachhören.

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