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Personalie Autosar ernennt Kenji Nishikawa zum Vorsitzenden

| Redakteur: Jens Scheiner

Autosar hat Kenji Nishikawa von der Toyota Motor Corporation zum neuen Vorsitzenden ernannt. In dieser Funktion ist er bis Juni 2018 für die Verwaltung, Finanzen, interne Koordination und die Unternehmensentwicklung bei Autosar zuständig.

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Die Entwicklungspartnerschaft Autosar (Automotive Open System Architecture) hat Kenji Nishikawa von der Toyota Motor Corporation zum neuen Vorsitzenden ernannt.
Die Entwicklungspartnerschaft Autosar (Automotive Open System Architecture) hat Kenji Nishikawa von der Toyota Motor Corporation zum neuen Vorsitzenden ernannt.
(Bild: Autosar )

Die Entwicklungspartnerschaft Autosar (Automotive Open System Architecture) hat Kenji Nishikawa zum neuen Vorsitzenden, Stefan Rathgeber zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden ernannt und Dr. Thomas Scharnhorst als Sprecher bestätigt. Die Amtszeit läuft von Oktober 2017 bis Juni 2018.

Kenji Nishikawa ist aktives Mitglied des Autosar-Lenkungsausschusses und Generaldirektor der E / E-Architektur- und Fahrzeugnetzentwicklung bei der Toyota Motor Corporation. Er folgt Lorenz Slansky, Senior Manager für Netzwerk-, Funktions- und Kommunikationsarchitektur bei Mercedes-Benz Cars Development als Vorsitzender. In dieser Funktion ist er für die Zeit von neun Monaten für Verwaltung, Finanzen, interne Koordination und die Autosar Unternehmensentwicklung zuständig. Als Software-Ingenieur mit langjähriger Erfahrung in der Softwareentwicklung für Fahrwerkskontrollsysteme ist Nishikawa 1990 zu Toyota gekommen. Seitdem ist er für das Design und die Entwicklung von Software-Steuerungssystemen verantwortlich. Während seiner beruflichen Laufbahn arbeitete er bei Toyota Motor Europe in Brüssel.

Stefan Rathgeber, neuer stellvertretender Vorsitzender, ist Elektroingenieur in der Informatik und Leiter des Bereichs Software, Corporate Systems and Technology bei Continental Automotive. Er war bereits 2016 Autosar-Sprecher. Rathgeber studierte Elektrotechnik und Informatik an der Universität Hannover und verfügt über mehr als 22 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Softwareentwicklung. Von 2000 bis 2009 war er in verschiedenen Positionen bei Harman / Becker Automotive Systems beschäftigt. Mit dem Eintritt zu Continental Automotive im Jahr 2011 übernahm er die Leitung der F & E Software der Business Unit Instrumentation und Driver HMI. Seit 2015 ist er Software Leiter bei Corporate Systems and Technology.

Dr. Thomas Scharnhorst wurde als Sprecher bestätigt, in welcher Position er bereits seit Januar 2017 tätig ist. Er vertritt weiterhin Autosar auf Konferenzen und in allen Medienbeziehungen sowie in Interviews und anderen Publikationen. Scharnhorst absolvierte ein Studium der physikalischen Ingenieur-wissenschaften an der TU in Berlin, gefolgt von einem weiterführenden Studium der Luft- und Raumfahrt am MIT in Cambridge. 1980 wechselte er in die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Volkswagen, wo er in verschiedenen Leitungspositionen tätig war, wie als Direktor der E/E Architektur und Konzept Abteilung. Er wurde 2004 während seiner Zeit bei VW zum ersten Mal als Autosar-Sprecher ernannt. Anschließend wurde Scharnhorst CEO bei Carmeq, einer Tochtergesellschaft von Volkswagen, welche sich auf die Entwicklung von Fahrzeugsoftware und Electronic konzentriert. Derzeit organisiert Scharnhorst neben seiner Tätigkeit als Partner bei WiTech-Engineering Seminare über Sicherheit im Bereich der Fahrzeugelektronik.

Über Autosar

Autosar (Automotive Open System Architecture) ist eine weltweite Entwicklungspartnerschaft von Automobilherstellern, Zulieferern und anderen Unternehmen aus der Elektronik-, Halbleiter- und Softwareindustrie. Seit 2003 arbeiten sie an der Entwicklung und Einführung einer offenen, standardisierten Softwarearchitektur für die Automobilindustrie. Durch die Vereinfachung des Austausches und die Update-Optionen für Software und Hardware bildet der Autosar -Ansatz die Grundlage für die Steuerung der wachsenden Komplexität von elektrischen und elektronischen Systemen in Kraftfahrzeugen. Die „Kernpartner“ sind die BMW Group, Bosch, Continental, Daimler, Ford, General Motors, die PSA Group, Toyota und der Volkswagen Konzern. Über diese Unternehmen hinaus spielen mehr als 170 Partner wichtige Rolle für den Erfolg der Partnerschaft.

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